Die zwölf Einzelstände werden zu elektronischen Schießständen mit zentraler Steuerung umgerüstet. Zudem wird eine Trockenwand errichtet und es werden zwei Durchbrüche für Notausgänge geschaffen. Mit dem modernisierten Schießstand will der Verein seine Attraktivität steigern und neue Mitglieder gewinnen.
Rößler lobte das Engagement des Vereins mit rund 100 Mitgliedern und einem vergleichsweise jungen Vorstand. Der Einsatz für Sport und Gesellschaft zeige sich nicht nur in den Wettkampfteilnahmen, sondern auch in gut besuchten Veranstaltungen wie Lichterfesten und Bingo-Abenden. „Mit der Modernisierung seines Luftdruckstands stellt der Verein sicher, dass er auch künftig Sportschützen zusammenführen und Beiträge zum gesellschaftlichen Leben leisten kann“, sagte der Innenstaatssekretär.
Die Förderung sei auch vor dem Hintergrund der Bedeutung des Vereinssports wichtig, erklärte Rößler. Rund 2,3 Millionen Menschen seien Mitglied in einem der mehr als 7300 Sportvereine in Hessen. Hinzu kämen etwa 480.000 Ehrenamtliche, die Woche für Woche Verantwortung übernähmen und das vielfältige Sportangebot ermöglichten. Die Landesregierung unterstütze deshalb Sportvereine und Programme wie „Sportland Hessen“.
Das Förderprogramm besteht seit 2007 und unterstützt die Sanierung, Modernisierung, Erweiterung und den Neubau von Sportstätten. Ziel ist es, eine moderne und sichere Infrastruktur für den Breiten- und Leistungssport zu erhalten. Die Förderquote beträgt regelmäßig bis zu 30 Prozent, die maximale Förderung grundsätzlich 50.000 Euro. Im Jahr 2025 wurden nach Angaben des Ministeriums 121 Projekte unterstützt.
