„Ich mache aktuell mit Jason das Training und bereite die Jungs auf das Spiel vor“, sagt Kolic. „Aktuell fehlen ein paar Prozent, und wir kommen bei den knappen Ergebnissen nicht aus dem Quark. Wir haben es probiert und probiert und mussten jetzt handeln. Wir wollen am Sonntag da rauskommen. Einfach wird es gegen Hofbieber nicht, aber irgendwo müssen wir anfangen.“
Nach der Trennung von Wohnig will der Verein zunächst gemeinsam mit der Mannschaft herausfinden, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss. „Wir reden jetzt mit der Mannschaft und holen uns ein Bild davon, wo wir ansetzen können. Wir müssen Gas geben, damit wir den Anschluss nicht verlieren. Dann sehen wir nach dem Spiel am Sonntag weiter“, erklärt Kolic. Im Anschluss müsse sich der Verein auch mit der Suche nach einem neuen Trainer beschäftigen.
An der grundsätzlichen Qualität des Kaders zweifelt der Sportliche Leiter nicht. „Ich sehe die Mannschaft mit der Qualität ausgestattet, in der Gruppenliga zu bleiben. Jetzt sind wir alle gefragt, und wir haben die Qualität auch schon gezeigt.“ Wohnig habe gute Arbeit geleistet, allerdings hätten die Ergebnisse nicht gepasst. Nun gelte es, sich wieder auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und die Leistung über 90 Minuten abzurufen. Personell sieht es weitgehend gut aus: Bis auf einen gesperrten Spieler steht der Kader zur Verfügung.
Spitzenreiter Sickels vor kniffliger Auswärtsaufgabe
Bereits am Samstag um 16 Uhr gastiert die SG Sickels beim Tabellenfünften SG Niederaula/Kerspenhausen. Die Gastgeber wollen dem Spitzenreiter Paroli bieten und an einen Erfolg aus der vergangenen Saison anknüpfen. Trainer Adrian Veapi blickt der Begegnung mit Vorfreude entgegen: „Wir empfangen Sickels und freuen uns. Wir erhoffen uns einen guten Ausgang für uns. Das letzte Spiel gegen Sickels haben wir deutlich verloren. Letztes Jahr haben wir zur selben Zeit zu Hause gegen Sickels 2:1 gewonnen. Das wollen wir wiederholen.“
Veapi erwartet einen interessanten Gegner: „Sickels ist ein spannendes Team mit jungen Leuten.“ Auch seine eigene Mannschaft befindet sich noch in einem Entwicklungsprozess. Mit acht Neuzugängen sei klar, dass sich die Abläufe erst einspielen müssten. „Wir haben ein relativ junges Team. Wir haben unsere Punkte geholt und stehen nicht so schlecht da, wissen aber, dass die meiste Arbeit noch vor uns liegt“, sagt Veapi. Die wechselhaften Leistungen führt er auch darauf zurück, dass sich die Mannschaft noch finden müsse. Daran werde weiterhin gearbeitet.
Erschwert wird die Vorbereitung durch eine Krankheitswelle, die sich vor allem im Mittelfeld bemerkbar macht. Dennoch bleibt Veapi zuversichtlich: „Der Kader ist breit genug, und wir können uns auf alle verlassen.“
Weitere Partien der Gruppenliga
Auch im Tabellenkeller stehen wichtige Begegnungen an. Die SG Dittlofrod/Körnbach empfängt am Samstag um 15 Uhr die SG Schlüchtern. Dittlofrod/Körnbach will den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze weiter herstellen, während Schlüchtern die oberen Tabellenränge nicht aus den Augen verlieren möchte. Am Sonntag um 15 Uhr treffen zudem Borussia Fulda und die SG Bad Soden II aufeinander. Als Tabellen-13. empfängt Borussia den Zwölften. Beide Mannschaften haben damit die Chance, mit einem Sieg einen wichtigen Schritt aus der unteren Tabellenregion zu machen.
