Bereits die Vorbereitung wurde zu einem gemeinsamen Projekt: Die für das Trampolin benötigte Fläche wurde unter Beteiligung der Kinder ausgehoben. Damit waren sie nicht nur bei der Einweihung dabei, sondern konnten die Entstehung ihres neuen Bewegungsortes aktiv mitgestalten. Ganz im Sinne von Partizipation und Lebensweltgestaltung wurde so ein Vorhaben umgesetzt, bei dem die Kinder unmittelbar an der Gestaltung ihres eigenen Lebensumfeldes beteiligt waren. Umso größer war anschließend die Freude darüber, das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit nutzen zu können.
Zur Einweihungsfeier kamen neben den Kindern und Mitarbeitenden der Wohngruppe auch zahlreiche Nachbarn sowie Kolleginnen und Jugendliche aus anderen Wohngruppen zusammen. Bei Getränken, frisch zubereiteten Kartoffelpuffern und Apfelkompott entstand eine fröhliche und gemeinschaftliche Atmosphäre. Das neue Trampolin wurde selbstverständlich unmittelbar ausprobiert und sorgte bei den Kindern und Jugendlichen für große Begeisterung. „Kinder und Jugendliche sollen erleben, dass ihre Ideen zählen und sie ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten können. Wenn daraus ein Ort entsteht, der Bewegung ermöglicht und Menschen zusammenbringt, ist das gelebte Teilhabe“, betont Dr. Markus Juch, Diözesan-Caritasdirektor.
Mit der Spende wurde somit weit mehr als ein neues Spielgerät geschaffen: Das eingelassene Trampolin erweitert dauerhaft die Bewegungs- und Freizeitmöglichkeiten und steht zugleich symbolisch für gemeinschaftliches Handeln, Beteiligung und die aktive Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes. Die gelungene Einweihungsfeier machte darüber hinaus sichtbar, wie wertvoll die Einbindung der Wohngruppe in die Nachbarschaft sowie der Austausch zwischen den verschiedenen Wohngruppen sind. „Für die Wohngruppe ist das eine Bereicherung: Das Trampolin sorgt für Spaß und Bewegung gleichermaßen und kann zudem nachhaltig genutzt werden. Wir bedanken uns herzlich bei ‚Aktion Kinder im Königreich‘ e. V. für die großzügige Unterstützung sowie bei allen Beteiligten, die dieses Projekt ermöglicht und die Einweihung zu einem besonderen gemeinschaftlichen Erlebnis gemacht haben“, sagt Einrichtungsleiter Christof Schneider.
