Lokales HEF 10.10.2026

Gemeinsam für Sicherheit: Neue Durchfahrtssperren beim Lolls

Bad Hersfeld (pm/pf) – Die Stadt Bad Hersfeld hat gemeinsam mit den Städten Rotenburg an der Fulda, Bebra und Heringen im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) moderne Fahrzeugsperren für Veranstaltungen angeschafft. Ziel ist es, die Sicherheit bei Volksfesten, Stadtfesten, Weihnachtsmärkten und weiteren Veranstaltungen nachhaltig zu erhöhen.

Beim Bad Hersfelder Lullusfest kommen acht neue T-Poller sowie drei ARMIS ONE Sperren zum Einsatz. Foto: Kreisstadt Bad Hersfeld

Erstmals im Einsatz waren die neuen, zertifizierten Sperren beim 3x3-Weekend in Bad Hersfeld und auch beim Lullusfest werden sie für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sorgen.

Die Anschaffung wurde durch eine Förderung des Landes Hessen ermöglicht, die zu 100 Prozent für die Beschaffung der zertifizierten Sperrsysteme eingesetzt wurde. Insgesamt wurden acht T-Poller im Wert von rund 46.000 Euro sowie drei ARMIS ONE im Wert von rund 52.000 Euro angeschafft.

„Die Anforderungen an Sicherheitsmaßnahmen bei Veranstaltungen wie dem Lullusfest haben in den vergangenen Jahren sehr zugenommen. Ich bin deshalb froh, dass wir dank der Zusammenarbeit mit den anderen Städten im Kreis sowie durch die Unterstützung des Landes den Anforderungen Sorge tragen können und sich unsere Besucherinnen und Besucher so wieder auf ein hoffentlich friedliches und sicheres Lullusfest freuen können“, sagt Bürgermeisterin Anke Hofmann. 

Die beiden Systeme erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Der ARMIS ONE eignet sich besonders für Zufahrten, die im Bedarfsfall schnell für Feuerwehr, Rettungsdienst oder andere Einsatzkräfte geöffnet werden müssen. Das System ist flexibel einsetzbar und gut handhabbar. Der T-Poller wird dagegen als standfeste Fahrzeugsperre an Zufahrten eingesetzt, an denen während der Veranstaltung keine reguläre Durchfahrt vorgesehen ist.

Durch die gemeinsame Anschaffung können die beteiligten Kommunen die Sperrsysteme bedarfsgerecht bei ihren Veranstaltungen einsetzen. Damit wird nicht nur für Besucherinnen und Besucher, sondern auch für Veranstalterinnen und Veranstalter sowie Einsatzkräfte im Landkreis ein höheres Sicherheitsniveau geschaffen und zeitgleich die interkommunale Zusammenarbeit gestärkt.