Ob mit intelligenten Lernassistenten, KI-Anwendungen, Serious Games oder interaktiven Lernsimulationen – die Hackathon-Teams hatten die freie Wahl, wie sie mit dem diesjährigen Thema umgehen wollen. „Dieses Jahr haben wir uns wieder für eine sehr weit gefasste Challenge entschieden“, erklärte Jörg Kreiker, Informatikprofessor an der Hochschule, Vizepräsident für Lehre, Studium und Digitalisierung und Teil des Hackathon-Orga-Teams. „In diesem weiten Feld freuen wir uns auf super kreative Ideen.“ Den Teilnehmenden sei dabei freigestellt, KI für ihre Projekte zu benutzen, allerdings müssten sie den Gebrauch dokumentieren und erklären können; in die Schlussbewertung fließe dann mit ein, ob der KI-Einsatz sinnvoll gewesen sei. Am Ende solle nicht bloß ein Entwurf oder Prototyp stehen, sondern eine richtige, funktionierende App oder Webanwendung. „Wir wollen ein echtes Produkt sehen – zum Anfassen, zum Ausprobieren, zum Rumspielen“, betonte Kreiker.
Im Anschluss an die Eröffnung erklärten Stefan Will, Studienleiter für Digitale Bildung an der Volkshochschule des Landkreises Fulda, und Daniel Knorn, Geschäftsführer der Softwarefirma kaleidos:code, die Formalien des Hackathons. Außerdem stellten sich die zehn Teams vor und erklärten, falls vorhanden, ihre Projektidee. Danach hatten die einzelnen Gruppen Zeit, ihre Ideen zu besprechen, bevor um 11 Uhr der offizielle Startschuss für den Hackathon fiel. Bis Sonntagvormittag haben die Teams Zeit, ihre Projekte fertigzustellen. Danach werden sie ihre Ideen und Produkte der Hackathon-Jury präsentieren, die aus den zehn Projekten die besten drei auswählen wird.
