Thomas Bobke, Mitglied des SPD-Stadtverbandes Fulda und Organisator der Veranstaltung, rief den Anwesenden bei der Verleihungszeremonie in Erinnerung, dass die „Fuldaer Rose“ für Menschen oder Organisationen gedacht sei, die anderen in schwierigen oder herausfordernden Situationen zur Seite stehen. „Und um einen solchen Preisträger handelt es sich auch in diesem Jahr. Eine Organisation, die ehrenamtliche Arbeit am Menschen finanziell und ideell unterstützt, und zwar in der besonderen Situation am Ende eines Menschenlebens. Ich spreche von der Hospizarbeit“, erklärte Bobke. In diesem hauptsächlich von ehrenamtlicher Arbeit getragenen Bereich habe der Hospiz-Förderverein Fulda „LebensWert“ sich besonders verdient gemacht. Der Verein lebe die Solidarität mit dem Sterbenden und trage mit seiner Öffentlichkeitsarbeit dazu bei, das Sterben aus der Tabuzone zu holen. „Hier erfolgt also eine vorbildliche ehrenamtliche Arbeit am und mit Menschen.“
Im Anschluss trat der Vereinsvorsitzende Michael Brand mit seinem Team vor und nahm die Fuldaer Rose“ für den Hospiz-Förderverein entgegen. Brand bedankte sich bei der SPD Fulda herzlich für den Preis, erweiterte den Dank aber auch auf die restlichen Anwesenden: „Wir stehen hier nicht alleine. Wir stehen hier als Team. Wir stehen aber auch insgesamt hier mit vielen Initiativen aus Fulda, die Fulda menschlicher machen, die Angebote bieten. Und deswegen will ich diesen Dank auch an alle Initiativen weitergeben.“ In seiner Dankesrede betonte der Vorsitzende die Wichtigkeit der gemeinschaftlichen Arbeit für die Demokratie und die Bedeutung der Hospizarbeit. Der Zusatz „LebensWert“ im Namen des Vereins solle bekräftigen, worum es der Gruppe eigentlich gehe: „Das ist im Grunde genommen unsere Botschaft: Lebenswert bis zum Schluss. Das ist auch der Grundgedanke der Hospizarbeit insgesamt, eine bejahende Haltung zum Leben und zum Tod.“ Um dieser Arbeit weiter nachkommen zu können, benötige die Hospizbewegung allerdings Unterstützung von allen Seiten. Brand appellierte an die Anwesenden: „Lassen Sie uns gemeinsam das Menschliche stärken.“
