Nach Modellrechnung können aus den zehn Euro pro Monat vom Start für Kinder vom sechsten bis zum 18. Geburtstag bis zum Renteneintritt mit Verzinsung 53.000 Euro werden, bei Einzahlung von zusätzlich 50 Euro pro Monat zum Beispiel durch Eltern oder andere sogar über 300.000 Euro. Bis zum Beginn der Auszahlungsphase bleiben die Erträge zudem völlig steuerfrei, so der Abgeordnete. „Dieser Einstieg in eine völlig neue, stabile private Säule der Alterssicherung ist für die junge Generation von enormer Bedeutung", erläuterte Brand. „Damit lösen wir ein weiteres Wahlversprechen ein. Auch der heutige Beschluss zeigt, dass nicht geredet, sondern konkret zum Besseren verändert wird.“
Früh anfangen zahle sich konkret aus, so der Abgeordnete, der Staat lege vor und Eltern könnten durch richtige Entscheidungen die Startbedingungen für ihre Kinder finanziell verbessern, damit diese den Weg selbstbestimmt gehen können. „Der staatliche Anreiz, früh damit anzufangen, stellt dabei eine ganz wichtige Weiche, um vom jahrzehntelangen Zinseszinseffekt zu profitieren“, so Brand.
Hintergrund
Mit der Beschlussfassung der Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag zur Frühstart-Rente wird ein zentrales Vorhaben der CDU/CSU umgesetzt. Rückwirkend zum 1. Januar 2026 erhalten alle Kinder, die im Jahr 2026 das sechste Lebensjahr vollenden, ab ihrem sechsten Geburtstag bis zum 18. Lebensjahr monatlich zehn Euro vom Staat für den Vermögensaufbau am Kapitalmarkt. Die staatliche Förderung läuft bis zum 18. Geburtstag und wird in den nächsten Jahren schrittweise auf weitere Jahrgänge ausgeweitet. Nach Erreichen der Volljährigkeit steht das Depot den Jugendlichen als Basis für ihre private Altersvorsorge zur freien Fortführung zur Verfügung.
