Mit dem „Glastower“ wurde bewusst ein ungewöhnlicher Veranstaltungsort gewählt. Die Wahl der Location sollte den Anspruch des Parteitags unterstreichen, neue Ideen aufzugreifen, Impulse zu setzen und andere Wege zu gehen. Stenda zeigte sich vom Nominierungsergebnis und der starken Unterstützung sehr gerührt. „Ich bin überwältigt, einstimmig nominiert worden zu sein, und bedanke mich herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen“, sagte er. Das Ergebnis sei für ihn ein riesiger Ansporn und gebe ihm Rückenwind für die kommenden Monate. Er wolle mehr Verantwortung übernehmen und den Landkreis verlässlich führen. Den Landkreis im Herzen Deutschlands wolle er gemeinsam mit den Menschen zukunftsfähig aufstellen, machte Stenda unmissverständlich klar. Dabei setze er auf die Zusammenarbeit mit den Gremien und Mitarbeitern des Kreises, den Bürgermeistern der 20 kreisangehörigen Städte und Gemeinden, den Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Institutionen sowie den Bundes- und Landtagsabgeordneten.
13 Jahre Erfahrung an der Spitze einer Gemeinde
Mit einer starken Vorstellung machte Stenda deutlich, weshalb er an die Spitze des Landkreises will. Seit 2013 ist er Bürgermeister von Hohenroda und inzwischen in seiner dritten Amtszeit. Diese Erfahrung verbindet er mit dem Anspruch, neue Impulse für Hersfeld-Rotenburg zu setzen. Sein Führungsverständnis beschrieb er so: „Ich habe gelernt: Erst zuhören, dann Interessen zusammenführen, anschließend entscheiden und schließlich konsequent umsetzen.“
Als Beispiel dafür führte Stenda die Entwicklung Hohenrodas an. Die frühere Schutzschirmgemeinde habe ihre finanzielle Handlungsfähigkeit zurückgewonnen, Rücklagen aufgebaut und umfangreich in die Infrastruktur investiert. Für ihn zeige das: Wer klare Prioritäten setzt und konsequent wirtschaftet, kann auch unter schwierigen Bedingungen gestalten.
Generationengerechtigkeit braucht stabile Finanzen. Als junger Familienvater wolle Stenda dafür sorgen, dass heutige Entscheidungen den Kindern von morgen eigene Spielräume lassen. Generationengerechtigkeit bedeute für ihn, über die nächste Wahlperiode hinauszudenken und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Stabile Kreisfinanzen seien deshalb Voraussetzung für dauerhafte Handlungsfähigkeit und Investitionen, von denen auch kommende Generationen profitieren.
Dafür brauche es neue Expertise für die Kreisfinanzen. Stenda verbinde 13 Jahre kommunale Führungserfahrung mit beruflicher Erfahrung im Finanzwesen und in der Revision. Diese Kenntnisse wolle er nutzen, um finanzielle Spielräume zu sichern und die Städte und Gemeinden als Partner zu stärken. Nur mit stabilen Finanzen könne der Landkreis dauerhaft gute Bildungsbedingungen, eine verlässliche Gesundheitsversorgung und Investitionen in die Infrastruktur ermöglichen.
Weitere Schwerpunkte seien eine starke Wirtschaft, eine moderne Verwaltung sowie die Unterstützung von Ehrenamt und Vereinen. Sie seien entscheidend für Lebensqualität und Zusammenhalt im gesamten Landkreis.
Stenda betonte: „Es wäre zu einfach, die Verantwortung nur bei Bund und Land zu suchen. Die Rahmenbedingungen sind schwierig. Trotzdem muss auch der Landkreis seine eigenen Möglichkeiten konsequent nutzen.“
Beuth hebt Stendas Führungsqualitäten hervor
Der frühere hessische Innenminister Peter Beuth würdigte in seiner Rede besonders Stendas Fähigkeit, Menschen zu motivieren, zusammenzuführen und Entscheidungen zu treffen. Gerade diese Verbindung aus kommunaler Erfahrung und persönlicher Überzeugungskraft zeichne ihn aus. „Andre Stenda steht für Aufbruch und Tatendrang, für eine Veränderung und großes Engagement im und für den Landkreis.“
CDU-Kreisvorsitzender Andreas Börner hob Stendas Verwaltungserfahrung und seine kommunalpolitische Kompetenz hervor. Bundestagsabgeordneter Wilhelm Gebhard betonte dessen Nähe zu den Menschen, die auch bei der „Tour des Aufbruchs“ deutlich geworden sei.
Mit voller Kraft in den Wahlkampf
Für die kommenden Monate zeigte sich Stenda kämpferisch. Er wolle in allen Städten und Gemeinden des Landkreises präsent sein, das Gespräch mit den Menschen suchen und über Parteigrenzen hinweg für seine Kandidatur werben. Dabei gehe es darum, die Anliegen vor Ort aufzugreifen und gemeinsam Lösungen für den Landkreis zu entwickeln.
Die CDU will mit klaren Schwerpunkten und großer Geschlossenheit um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger werben. Stenda formulierte das Ziel unmissverständlich: „Unser Ziel ist eine breite Mehrheit für einen politischen Wechsel im Landratsamt.“
