„Gleich vorweg: Sie sind in der schönsten Tagesklinik, die es überhaupt gibt“, leitete Dr. Steffen Schlee, Chefarzt der Geriatrie, seinen Vortrag über die Tagesklinik ein. Das Ziel der Einrichtung sei es, mit medizinischen und therapeutischen Angeboten dazu beizutragen, Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter zu erhalten und dafür zu sorgen, dass die Seniorinnen und Senioren möglichst lange in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld bleiben können. Mit einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten, Sozialmitarbeitern, Psychologen, Seelsorgern und Logopäden würden die Patientinnen und Patienten intensiv betreut und unterstützt. Auch „außermenschliche Mitarbeiter“ gebe es: Die Tagesklinik biete einmal in der Woche eine tiergestützte Therapie an.
Im weiteren Verlauf seines Vortrags ging Schlee, unterstützt von der Assistenzärztin Dr. Sofia Moysidou, auf den Weg in die Tagesklinik und die dortigen Angebote ein. Um die Tagesklinik besuchen zu können, ist eine Einweisung durch einen Hausarzt, Facharzt oder den behandelnden Krankenhausarzt nötig. Die Patientinnen und Patienten werden täglich zwischen 8 und 8.30 Uhr von einem Fahrdienst abgeholt und bleiben dann bis 15.30 Uhr in der Tagesklinik. Neben Gruppentherapien werden auch einzeltherapeutische Maßnahmen durchgeführt, die individuell auf die Bedürfnisse der Patientin oder des Patienten zugeschnitten sind.
Nach dem Vortrag des Chefarztes wurden die Gäste von der Pflegefachkraft Michaela Arzt und dem Physiotherapeuten Dirk Seuring durch die Tagesklinik geführt. Arzt erzählte mehr über den üblichen Tagesablauf in der Klinik, während Seuring den Gästen die Therapieräume zeigte.
Das Angebot werde sehr gut angenommen, betonte Schlee bei seiner Verabschiedung. Die Anwesenden zeigten sich ebenfalls sehr interessiert an der Tagesklinik und überlegten teilweise bereits, einen eigenen Aufenthalt zu planen.
