Gemeinsam mit Chris Gohlke, Konrektor der Schule, Matthias Röse, Leiter des Amtes für schulische Bildung und Betreuung, und Daniela Christ, die für die Betreuung zuständig ist, ließ sich Krug von Betreuungsleiterin Maria Mentz durch die Räumlichkeiten führen. Dabei erfuhr er, wie das Angebot in den Herbstferien gestaltet wird.
„Es ist schön, heute einmal unmittelbar zu erleben, wie die Ferienbetreuung hier funktioniert“, sagte Krug. „Man sieht sofort: Die Kinder haben einen Ort, an dem sie gemeinsam spielen, kreativ sein und eine gute Zeit verbringen können.“
In der zweiten Woche der Herbstferien waren 14 Kinder für das Angebot angemeldet. Während der Schulzeit werden rund 140 Kinder über den Tag verteilt in der Betreuung versorgt. „Jetzt ist es natürlich viel ruhiger und das Arbeiten ist ein ganz anderes“, berichtete Mentz. „Viel Spaß miteinander haben wir aber so oder so eigentlich immer.“
Sowohl während der Schulzeit als auch in den Ferien gibt es einen festen Rahmen, ohne dass der Tag zu eng durchgetaktet ist. „Wir bereiten jeden Tag gemeinsam einen Nachtisch zu, bieten Kreativangebote an, aber auch immer ausreichend Zeit für freies Spiel“, erklärte Mentz. Je nach Interesse können die Kinder basteln, malen, gemeinsam spielen oder bei der Zubereitung des Nachtischs mithelfen.
„Uns ist wichtig, dass die Kinder gerne hierherkommen und sich wohlfühlen“, sagte Mentz. Neben den Angeboten gehöre deshalb auch viel freie Zeit dazu. Die Kinder könnten selbst entscheiden, womit sie sich beschäftigen möchten.
Für Krug ist diese Mischung ein wichtiger Bestandteil einer gelungenen Ferienbetreuung. „Kinder brauchen Raum für ihre eigenen Ideen, es muss nicht jede Minute verplant sein. Gerade das freie Spielen und das gemeinsame Tun sind wichtige Erfahrungen“, betonte der Schuldezernent. Zugleich sei eine verlässliche Ferienbetreuung für Eltern eine große Unterstützung, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren.
Seit diesem Jahr gibt es eine Neuerung, die Familien bei der Organisation der Ferienbetreuung mehr Flexibilität ermöglicht: Bietet die eigene Grundschule in einer Ferienzeit keine Betreuung an, können Eltern ihre Kinder auch an einer anderen Grundschule im Vogelsbergkreis anmelden.
„Wir wissen, dass Familien in den Ferien auf verlässliche Betreuungsmöglichkeiten angewiesen sind“, sagte Krug. Mit der Möglichkeit, bei Bedarf das Angebot einer anderen Grundschule zu nutzen, wolle der Kreis berufstätige Eltern weiter unterstützen. Die Anmeldung zur Ferienbetreuung erfolgt über das Portal des Vogelsbergkreises unter vogelsbergkreis.feripro.de.
„Es sind oft die kleinen Dinge, die zeigen, ob ein Betreuungsangebot funktioniert: Kinder, die miteinander lachen, die gemeinsam Spaß haben, sich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anvertrauen und die sich hier offensichtlich wohlfühlen. Genau das habe ich heute erlebt“, sagte Krug abschließend.
