Khakzars Grußworten zum Beginn des neuen akademischen Jahres – auf Deutsch und Englisch – schlossen sich in der Mensa des Hochschulcampus Tim Feldermann, stellvertretender Leiter der Zentralen Studienberatung, die Mitglieder vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Hochschule Fulda, sowie Frank Vogel, Betriebsleiter der Mensa, und Sozialberaterin Elena Ziegler an. Zur Begrüßung erhielten die neuen Studierenden durch die Zentrale Studienberatung der Hochschule Fulda und den AStA kleine Willkommensgeschenke.
Auch in diesem Jahr steigt die Zahl der neuen Studierenden im Wintersemester weiter an. Nach rückläufigen Zahlen in der Corona-Pandemie verzeichnet die Hochschule Fulda seit 2023 wieder jährlich ansteigende Studierendenzahlen, die inzwischen einen Höchststand erreicht haben: mehr als 10.000 Studierende. „Die Baby-Boomer Generation wechselt jetzt und in den kommenden Jahren in den Ruhestand. Alle Prognosen gehen davon aus, dass dies zu einem erheblichen Mangel an Fachkräften in vielen Branchen führen wird, eine der wohl größten Herausforderungen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Die Hochschule zieht junge Menschen in die Region, die hier ihren akademischen Abschluss machen und zumindest zum Teil auch hier Wurzeln schlagen werden. Ich bin sehr zufrieden, dass es gelungen ist, im starken Wettbewerb zwischen den Hochschulstandorten in Deutschland so viele Erstsemester zu gewinnen. Ich bin allerdings auch der festen Überzeugung, dass wir den Studieninteressierten mit Fulda als Studienort und einer bundesweit renommierten Hochschule Fulda ein sehr attraktives Angebot mit weit über 60 verschiedenen Studiengängen machen können", betonte Hochschulpräsident Khakzar.
Er versicherte den anwesenden Studierenden, dass sie mit der Hochschule Fulda die richtige Wahl getroffen haben: „Rein statistisch wissen wir von unseren Absolventen und Absolventinnen, dass die allermeisten hier rausgehen und sagen: ‚Die Entscheidung für Fulda war für mich die richtige und ich habe nichts falsch gemacht. Ich bereue es auf gar keinen Fall‘“. Khakzar riet den Studierenden, sich an der Hochschule einzubringen und bei Problemen die zahlreichen Unterstützungsangebote der Hochschule zu nutzen. Dazu stellte sich im Anschluss der Allgemeine Studierendenausschuss, vertreten die erste Vorsitzende Nathalie Dost und die zweite Vorsitzende Mara Sarusic, mit seinen vielfältigen Angeboten vor. Danach sprachen Frank Vogel, der Betriebsleiter der Mensa, der die Essens- und Wohnungsangebote an der Hochschule vorstellte, und Elena Ziegler, Sozialberaterin vom Studierendenwerk Gießen, das die Erstsemester bei Fragen zur Studienfinanzierung, Jobsuche oder dem Thema Studium mit Kind unterstützen kann.
122 Nationen an der Hochschule Fulda vertreten
Auch der Aufwuchs bei den internationalen Studierenden setzt sich im neuen Wintersemester 2026/27 fort. Zu verdanken ist dies der wachsenden Zahl an englischsprachigen Studienangeboten. Allein unter den Erstsemestern sind nun mehr als 1100 Studierende aus dem Ausland. Sie kommen aus 77 verschiedenen Nationen – die meisten aus Bangladesch, Indien, Pakistan und Ghana. Bei der Gesamtzahl aller Studierender beträgt der internationale Anteil inzwischen rund 40 Prozent (mehr als 3700 Studierende, diese aus 122 verschiedenen Nationen). Khakzar sah die Studierenden aus anderen Ländern als großen Gewinn: „Sie machen unsere Hochschule divers, sie machen sie bunt und ich hoffe sehr, dass wir alle, dass Sie alle davon profitieren. Ich glaube, das ist eine wunderbare Entwicklung und trägt hoffentlich auch ein Stück mehr zur Völkerverständigung bei.“
Sozialwissenschaftliche und soziale Studiengänge sind beliebt
Besonders beliebt bei den neuen Studierenden ist unter anderem der Bachelor-Studiengang „Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt interkulturelle Beziehungen" im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, der auf Englisch und auf Deutsch studiert werden kann (225 Studierende im ersten Fachsemester). Dieses Studium qualifiziert Studierende für interkulturelle, soziale und politikrelevante Berufsfelder auf internationaler ebenso wie regionaler Ebene. 211 Studierende haben sich außerdem für den Master-Studiengang „Intercultural Communication and European Studies“ im selben Fachbereich eingeschrieben. Das Studium umfasst Angebote in European Studies und Soziologie sowie Politik-, Kommunikations- und Rechtswissenschaften. Deutsch und Englisch ist dabei die Unterrichtssprache. Ebenfalls haben sich 182 Studierende für den Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit" im Fachbereich Sozialwesen entschieden. Die Inhalte werden auf Deutsch studiert. Ziel ist es, Menschen in verschiedenen Lebenslagen dabei zu unterstützen, das Leben eigenverantwortlich zu gestalten, aber auch gesellschaftliche Prozesse wahrzunehmen und weiterzuentwickeln.
„Auch mit der Nachfrage in anderen Fachbereichen, wie etwa Wirtschaft, Informatik, Life Science Technologie oder Gesundheitswissenschaften sind wir sehr zufrieden. Für mehrere Studiengänge mussten wir aufgrund der hohen Bewerberzahlen einen NC einführen", ergänzt an dieser Stelle Vizepräsident Prof. Dr. Jörg Kreiker, der ab Dezember Präsident der Hochschule Fulda sein wird.
