Der Reisebus startete schon frühmorgens vom Bürgerhaus Heubach. Über Bamberg, Bayreuth, und das Fichtelgebirge ging es als erstes zur Bierstadt Pilsen. Hier konnte die Reisegruppe das imposante Hotel Slovan, das 1890 im neobarocken Stil errichtet wurde, beziehen. Bei einem kleinen Rundgang durch die Stadt erkundeten die Teilnehmer die St.-Bartholomäus-Kathedrale, das Renaissance-Rathaus, die Synagoge und andere historische Gebäude.
Das große Highlight des Tages war jedoch die Brauerei Pilsner Urquell, in der die Heubacher am Nachmittag zu Gast waren. Dort konnten sie mehr über die Geschichte der Brauerei, die 1842 aus einer Revolte der Bürger gegen ungenießbares Bier hervorging, und über ihr berühmtes Bier erfahren. Nach einer kleinen Trinkprobe in den Kellerräumen wurden die Heubacher zum Verkaufsladen der Brauerei geführt, in dem es allerlei Andenken zu kaufen gab. Danach nahm die Gruppe in der Brauereigaststätte Platz, wo Gulasch mit Böhmischen Knödeln und natürlich Pilsner Bier gereicht wurde.
Am nächsten Vormittag ging es weiter Richtung Prag. Zwischen prunkvollen Bauwerken, malerischen Gassen, den schönen Grünanlagen, Parks und der glitzernden Moldau entfaltete sich für die Feuerwehrleute ein einzigartiges Stadtbild. Die Gruppe beging die Karlsbrücke, eine der ältesten Steinbrücke Europas. Von dort hatten die Heubacher zudem einen guten Blick auf die Prager Burg, welche als größter geschlossener Burgkomplex in Europa gilt. Danach besichtigten die Feuerwehrleute den Veitsdom mit seinen prächtigen Glasfenstern und den königlichen Gräbern sowie das Jüdische Viertel, das mit seiner jahrhundertalten Geschichte faszinierte.
Am letzten Ausflugstag machte die Gruppe auf der Rückfahrt einen Zwischenstopp im Kurort Marienbad. Dort gingen die Heubacher in den Kolonnaden spazieren, wobei sie prächtige Kurhäuser und blühende Parks bewundern konnten. Danach ging die Fahrt weiter bis nach Chodova Plana. Dort besuchten die Feuerwehrleute die große Familienbrauerei Chodovar, deren wunderschönes historisches Areal zu beeindrucken weiß. In den urigen, direkt in den Granitfelsen gehauenen Lagerkellern, die heute als Gastraum dienen, wurden die Heubacher mit einer Auswahl von tschechischen und ausländischen Speisen versorgt. Außerdem bot sich ihnen die einzigartige Gelegenheit, das Naturhefebier frisch vom Lagerfass zu kosten. Mit einem guten Ausklang in lustiger Form kam die Heubacher Feuerwehr wieder in ihrem Heimatort an.
