Das Format war bereits in 18 deutschen Städten zu Gast. Eine Veranstaltung in Kassel habe Julija Tesic, Erik Riedemann und Liane Zweininger dazu inspiriert, die „Nacht der Redner“ auch nach Fulda zu bringen. „Es war einfach mal etwas Anderes, ein Format, wo wir miteinander ins Gespräch gehen, netzwerken und Persönlichkeitsentwicklung anregen können“, so Tesic. Die „Nacht der Redner“ rege dazu an, die eigene Entwicklung und Bildung selbst in die Hand zu nehmen, und stoße so nachhaltige Veränderungen in der Gesellschaft an. „Warum tun wir sowas? Ja, das haben wir uns auch gefragt und haben dann gesagt: ‚Klar, logisch, wir haben einen inneren Drang, unbedingt etwas verändern zu wollen“, erklärte Tesic bei der Eröffnung der Veranstaltung gemeinsam mit Zweininger.
Eine große Baustelle sei das Bildungssystem, doch es reiche nicht, sich darüber nur zu beschweren, die Menschen müssten aktiv etwas unternehmen, damit sich etwas verbessere. „Das geht vielleicht nicht von heute auf morgen, aber in kleinen Schritten. Und eine Möglichkeit, den Bildungswandel vorzuführen und anzutreiben, ist die ‚Nacht der Redner‘ hier und mit euch gemeinsam in Fulda, in diesem Raum, auf dieser Bühne und mit diesen wunderbaren Menschen vor Ort“, betonte Tesic. Zweiniger fügte hinzu: „Ihr seid hier und seid vielleicht auch ein bisschen neugierig, was eigentlich heute Abend alles passiert. Wir werden vier Geschichten hören von vier mutigen Menschen, die auch etwas verändern wollen, die uns erzählen werden aus ihrem Leben, aus ihren Erfahrungen. Einiges davon wird mehr bei euch Einklang finden, einiges vielleicht nicht. Trotzdem wird es vielleicht einen Gedanken auslösen, einen Impuls und vielleicht ein schönes Gespräch, an dem wir gemeinsam wachsen können.“
Nach einem musikalischen Impuls trat zunächst Erik Riedemann auf die Bühne und sprach auf einfallsreiche Art über die Themen Bildung und Bildungswandel. Auf dem Programm standen dann die vier Speakerinnen und Speaker: Daniela Hoch mit ihrer Keynote „Dich gibt’s nicht im Großhandel. Warum Beziehung dein stärkster Wettbewerbsvorteil ist.“, Jürgen Schaser mit dem Thema „Energie. Der geheime Drehbuchschreiber deiner Beziehungen“, Susanne Wendel unter dem Titel „Lust! Weniger müssen. Mehr wollen.“ sowie Christian Gob zum Thema„Weil Zukunft gemacht wird und nicht passiert! Das StartUp-System“.
Dass das Interesse an dem innovativen Veranstaltungsformat in Fulda groß ist, zeigte die Zahl der Besucherinnen und Besucher im Karl: Die zweite „Nacht der Redner“ war vollständig ausverkauft.
