„Digitale Lösungen erleichtern unseren Verwaltungen die Arbeit. Gleichzeitig entwickeln sich Technik und Anforderungen ständig weiter. Deshalb profitieren alle, wenn Kommunen ihre Erfahrungen teilen und wir alle voneinander lernen“, sagte Noll. Rund vier Stunden arbeiteten die Teilnehmenden in Impulsvorträgen, Praxiseinheiten und Gesprächsrunden an gemeinsamen Zielen. Besonders der direkte Austausch unter den Bürgermeistern und Verantwortlichen aus den Verwaltungen wurde gelobt. Sie erhielten genug Impulse, die sie jetzt in ihren Städten und Gemeinden aufgreifen können.
„Anfangs war die Digitalisierung ein Marathon, dann ein Triathlon. Inzwischen ist sie die Königsdisziplin der Verwaltung: ein Zehnkampf“, sagte Björn Pfromm, Leiter der Stabsstelle Digitalisierung beim Landkreis. Digitale Lösungen seien inzwischen in nahezu allen Arbeitsbereichen angekommen. Neue technische Innovation und wachsende Anforderungen stellten die Verwaltungen jedoch fortlaufend vor neue Aufgaben.
Als zentrale Herausforderungen nannten die Teilnehmenden knappe finanzielle und personelle Ressourcen. Umso wichtiger sei es, Digitalisierung als gemeinsame Aufgabe im Landkreis zu verstehen, so Pfromm. Das Netzwerk will künftig Schwerpunkte gemeinsam bearbeiten, praxiserprobte Ansätze vorstellen und Lösungen teilen, die andere Kommunen möglichst kostenfrei übernehmen können. So müssen die Städte und Gemeinden nicht jede Lösung selbst entwickeln. Sie können auf vorhandenen Erfahrungen aufbauen, Doppelarbeit vermeiden und die digitale Verwaltung im Landkreis gemeinsam voranbringen.
