Zwischen 10.15 Uhr und 12.10 Uhr wurden insgesamt 145 Fahrzeuge gemessen. Wer sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hielt, durfte sich über eine grüne Karte freuen - 40 mal war das der Fall. 24 Verkehrsteilnehmende erhielten - analog der Verwarnung beim Fußball - eine gelbe Karte als freundlichen Hinweis, künftig besser auf den Tacho zu achten. In elf Fällen wurde es allerdings etwas
teurer: Hier sprachen die Beamten Verwarnungen aus, die insgesamt mit 390 Euro zu Buche schlugen.
Die gute Nachricht: Der Großteil der Verkehrsteilnehmenden hielt sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Aktion kam bei den Kontrollierten gut an. Auch die Lehrkräfte und die beteiligten Kinder zeigten sich begeistert. Schließlich lässt sich Verkehrserziehung besonders anschaulich vermitteln, wenn man selbst einmal dabei ist und erlebt, wie wichtig ein angemessenes Tempo vor der eigenen Schule ist.
Nach dem Einsatz an der Grundschule ging es für die Polizei zum Kreisverkehr in der Gartenstraße. Dort standen stationäre Verkehrskontrollen auf dem Plan – und damit weitere wichtige Themen der Verkehrssicherheit.
Bei den Kontrollen stellten die Beamten 15 Verstöße gegen die Gurtpflicht fest. Dafür wurden Verwarnungen in Höhe von insgesamt 450 Euro ausgesprochen. Vier Verkehrsteilnehmende wurden mit dem Handy am Steuer erwischt. Außerdem fiel ein Fahrzeug auf, dessen Hauptuntersuchung bereits seit mehr als acht Monaten überfällig war.
Doch nicht bei jedem Kontakt mit der Polizei ging es um Verstöße: An beiden Kontrollstellen nutzten die Beamten die Gelegenheit zu positiven Bürgergesprächen. Denn Verkehrssicherheit lebt nicht allein von Kontrollen und Verwarnungen, sondern auch von Aufklärung, gegenseitiger Rücksichtnahme und
einem guten Austausch.
