Nach dem Tod ihrer Stieftochter habe sie festgestellt, dass sie Zeit brauche, um die Trauer zu verarbeiten, heißt es in einem Schreiben Bas‘. Diese Zeit wolle sie sich nehmen. Darüber hinaus habe sie festgestellt, dass die öffentlichen Angriffe auf sie – auch aus Reihen des Koalitionspartners – in dieser für sie persönlich schwierigen Zeit weiter forciert worden seien. Da sie momentan nicht die Kraft aufbringen könne, kurzfristig ihre Regierungs- und Parteiarbeit vollumfänglich auszuüben, habe sie sich entschieden, beide Ämter aufzugeben. Bundestagsabgeordnete bleibe sie.
Die SPD hat bereits einen Nachfolger für den Ministerposten präsentiert. Alexander Schweitzer, ehemaliger Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, soll auf Bas folgen.
