Die drei Künstlerinnen aus Hofgeismar präsentieren im Kapitelsaal und der Galerie im Stift Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur und Installation. Fasziniert von den außergewöhnlichen Räumen der ehemaligen Klosteranlage treten die Künstlerinnen mit diesem Ort in einen Dialog.
Die Architektur und Beschaffenheit der Räume, die Geschichte des Ortes oder Themen des Museums sowie dessen Sammlungen fließen in die Auseinandersetzung ein. Bereits bestehende Werke werden in einen neuen Zusammenhang gesetzt, einige neue Werke entstehen.
Die Materialien sind vielfältig, sie umfassen Holz, Keramik, Gips, Textil, Farben sowie Erden. Monika Bodenmüller setzt ihre mehrteiligen Skulpturen aus Keramik in eine Beziehung zur Struktur der historischen Räume und zum Museum als Ort des Bewahrens, Archivierens und Sammelns. Christine Ermer integriert vorgefundene Materialien des Ortes in ihre die Evolution thematisierenden Holzinstallationen. Katharina grote Lambers schafft mit ihrer Malerei feinsinnige Schnittstellen zwischen historischer Architektur, dem Baumaterial Sandstein und dem traditionellen Blaudruck.
Die Ausstellung „Gehäuse – Gefüge – Strukturen“ ist bis zum 31. Dezember während der Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen: Dienstag bis Samstag: 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr.
