Lokales HEF 15.10.2026

Aus teo wird Yobsti – Start-up übernimmt 35 Märkte aus Edeka-Paket

Mannheim/Osthessen (gü/pm) – 35 teo-Märkte, aus dem großen Paket, das Edeka von tegut übernommen hat, wurden direkt weiterveräußert und werden künftig von Yobsti geführt – darunter auch mehrere in Fulda und weiteren osthessischen Orten. Das Mannheimer Start-up betreibt derzeit vier Läden, künftig werden es dann 39 sein. Für die Umstellung wird es Anfang November eine kurze Schließung geben, am 6. November soll unter neuem Namen wieder eröffnet werden – zunächst werden die Märkte dann aber nicht rund um die Uhr zugänglich sein.

Erst im vergangenen Jahr hatten die teo-Märkte einen neuen Look bekommen, nun kommt auch ein neuer Name über die Türen. Archivfoto: Görlich Media.

Das Mannheimer Start-up Yobsti will mit eigener Software den Betrieb vereinfachen – und damit langfristig auch günstige Preise ermöglichen. Noch schnell Milch holen, etwas fürs Abendessen besorgen oder die vergessene Butter kaufen: Für viele Menschen gehört der kleine teo-Markt längst zum Alltag. An 35 Standorten soll künftig ein neuer Name über der Tür stehen: Yobsti. Auch das Äußere werde schrittweise an den Yobsti-Look angepasst. Das Mannheimer Start-up plant, die Märkte zum 1. November von Edeka zu übernehmen. Aus bislang vier eigenen Läden würden damit auf einen Schlag 39. Hinter dem Wachstum steht ein Team, das selbst Waren ausgefahren, Regale eingeräumt und seine ersten Pilotmärkte aufgebaut hat.

Nach einer kurzen Schließung für die Umstellung sollen die Märkte möglichst am 6. November um 12 Uhr wieder öffnen. Einzelne Standorte können davon abweichen. Geplant sind künftig tägliche Öffnungszeiten von 6 bis 22 Uhr. Das Einkaufsprinzip bleibt einfach: reingehen, Produkte auswählen, selbst scannen und bezahlen. Für den Zutritt ist eine Bankkarte vorgesehen; auch digitale Bankkarten über Apple Pay und Google Pay sollen funktionieren. Eine App wird dafür nicht benötigt. Auch das Sortiment wird sich etwas ändern. Mit der Belieferung durch Edeka Foodservice zieht schrittweise auch die Edeka-Eigenmarke Gut & Günstig ein. Später sollen regionale Lieferanten das Angebot ergänzen – besonders in ländlichen Orten. Yobsti will die Nahversorgung stärken und jeden Markt nach und nach auf seine Nachbarschaft ausrichten.

Während Kunden ihren Einkauf erledigen, entwickelt das verbundene Unternehmen Yobst die Software hinter den Märkten weiter. Sie soll Informationen zusammenbringen und dem Team zeitaufwendige Abstimmung abnehmen. Was dadurch an Aufwand und Kosten gespart wird, soll künftig auch den Kunden zugutekommen: Yobsti will so Spielraum für günstigere Preise schaffen. „Was wir in einem Laden lernen, soll auch dem nächsten helfen“, sagt Geschäftsführer Andre Tiede. Zunächst zählt vor allem eines: die Türen wieder öffnen, damit die Menschen ihren Einkauf in der Nähe erledigen können. Wann welcher Markt startet, veröffentlicht Yobsti auf yobsti.de und seinen Social-Media-Kanälen.

 

Folgende teo-Märkte in Osthessen werden ab November von Yobsti übernommen:

Fulda, Lindenstraße 32
Fulda, Petersberger Straße 76
Fulda, Bronnzeller Straße 4
Fulda, Magdeburger Straße 24
Fulda, Pacelliallee 4
Rasdorf, Landstraße 9
Hünfeld-Michelsrombach, Königskuppel 15
Steinau an der Straße-Ulmbach, Heinz-Désor-Straße 3a
Bad Hersfeld, Friedloser Straße 3