„Dass ihr schweren Herzens die Arbeit früher beendet habt, rechne ich euch hoch an“, begrüßte Pater Thomas, Seelsorger von antonius, die zahlreichen Besucher. Er erklärte, dass der heilige Wendelinus in der Kirche als Hirte dargestellt wird und auch an der Fassade des Hofguts zu sehen ist.
Wendelinus sei, ähnlich wie Bonifatius, ein Königssohn gewesen, der in die Welt hinausgezogen sei, berichtete der Pater. Der Überlieferung nach wollte Wendelinus von England nach Rom pilgern, blieb jedoch in Trier und begann dort, Tiere zu hüten. Dabei habe er viel gebetet. Überall, wo er hinkam, sei ihm eine Hütte gebaut worden, während seine Tiere stets gut genährt gewesen seien.
Auch die Gestaltung des Gottesdienstes war auf den Schutzpatron der Landwirtschaft und Gärtnereien abgestimmt. Die Lieder wurden entsprechend ausgewählt, darunter „Gottes Liebe ist so wunderbar“. Auch die Fürbitten, die Mitarbeiter und Bewohner von antonius vortrugen, griffen das Thema auf. „Menschen und Tiere gehören alle zusammen“, betonte Pater Thomas.
Gemeinsam mit Diakon Wojtek Gofryk wurde zum Abschluss gebetet, bevor mit „Gott hält unsere ganze Welt in seiner Hand“ das letzte Lied erklang. „Miteinander sind wir auf dem Weg und wir dürfen dankbar dafür sein“, gab Pater Thomas den Besuchern noch mit auf den Weg.
Anschließend ließen die Anwesenden den Nachmittag im Hofcafé in Haimbach ausklingen.
