Das heißt: Die Zeiger, insofern vorhanden, wandern um 3 Uhr um eine Stunde zurück auf 2 Uhr. Wir bekommen damit eine Stunde zusätzlichen Schlaf geschenkt - und bitte aufpassen, dass am Sonntag niemand eine Stunde zu früh zum Sport, zu einem Treffen oder sogar zur Arbeit kommt.
Eingeführt wurde die Zeitumstellung erstmals am 30. April 1916 im Deutschen Reich, in Österreich-Ungarn und noch im selben Jahr auch in Irland. Im Jahr 1975 beschlossen die meisten Länder der damaligen Europäischen Gemeinschaft die Einführung der Sommerzeit. Die Umsetzung erfolgte ab 1977. Nach der Ölkrise 1973 sollte durch eine bessere Nutzung des Tageslichtes Energie gespart werden. Ende 1994 wurden die unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union vereinheitlicht. Die einheitliche Sommerzeit gilt seitdem in allen EU-Mitgliedsstaaten einschließlich ihrer Landesteile, die in der Nähe von Europa liegen.
Vorsicht auf den Straßen: Zeitumstellung erhöht Risiko für Wildunfälle
Mit der Zeitumstellung am 25. Oktober überschneidet sich die Dämmerungszeit, in der viele Wildtiere auf Nahrungssuche sind mit dem Berufsverkehr – die Wildunfallgefahr steigt an. Der Landesjagdverband Hessen (LJV Hessen) und der ADAC Hessen-Thüringen geben Tipps für eine sichere Fahrt.
Während einigen Menschen die Zeitumstellung keine größeren Schwierigkeiten bereitet, leiden andere in den Tagen nach der Umstellung unter Müdigkeit, fühlen sich besonders schlapp oder haben Probleme mit der Konzentration. „Unter diesen Umständen kann das Unfallrisiko nach der Zeitumstellung ansteigen. Anfang kommender Woche sollten Autofahrerinnen und Autofahrer daher besonders aufmerksam unterwegs sein und mit unkonzentrierten Verkehrsteilnehmern rechnen“, erklärt Oliver Reidegeld, Pressesprecher des ADAC Hessen-Thüringen.
