Schwimmen 15.10.2026

36. Dompfaff-Pokal: Fulda wird zum Schwimm-Mekka

Fulda (jah) – Die Wasserfreunde Fulda dürfen sich bei der 36. Auflage des Dompfaff-Pokals erneut auf ein starkes Teilnehmerfeld freuen. 2804 Einzelstarts und 34 Staffeln stehen für den Schwimmwettkampf im Sportbad Ziehers am Wochenende auf dem Programm. Damit hat sich die Zahl der Starts in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich erhöht – für die Organisatoren ein Zeichen dafür, dass sich das Konzept der Veranstaltung bewährt.

Im Sportbad Ziehers wird - wie in den vergangenen Jahren auch - jede Menge los sein: Der Dompfaff-Pokal der Wasserfreunde Fulda steht an. Archivfoto: Christine Görlich

„Wir freuen uns riesig, dass wir den Dompfaff-Pokal wieder mit vielen hochkarätigen Vereinen bestreiten können“, sagt Kathinka Gröger, Zweite Vorsitzende der Wasserfreunde Fulda. Ein Blick auf die Meldelisten bestätigt den positiven Eindruck: 2024 waren es rund 2500 Starts, im vergangenen Jahr 2605, diesmal sind es bereits 2804 – dazu kommen 34 Staffeln. „Das ist schön, dass das noch einmal mehr geworden ist. Es spricht für die Veranstaltung.“

Auch sportlich verspricht das Wochenende einiges. Neben den Wasserfreunden Fulda haben sich zahlreiche starke Vereine mit bekannten Namen angekündigt. „Wir haben ein schönes, starkes Teilnehmerfeld“, freut sich Gröger. Für die Gastgeber selbst ist der Dompfaff-Pokal ebenfalls ein wichtiger Termin im Kalender. „Wir stellen eine große Mannschaft und unser großes Ziel sind natürlich die Bestzeiten“, erklärt Gröger. Gleichzeitig geht es für die Fuldaer Schwimmer um wichtige Qualifikationszeiten: In zwei Wochen stehen die hessischen Meisterschaften an, vier Wochen später folgen die deutschen Kurzbahnmeisterschaften. „Mal schauen, ob sich da auch noch der eine oder andere qualifizieren kann“, sagt Gröger.

Wasserfreunde setzen auf bewährtes Konzept

Organisatorisch sehen sich die Wasserfreunde für das Wochenende gut gerüstet. Die Vorbereitung sei bislang reibungslos gelaufen, berichtet Gröger. Am Donnerstag begannen bereits die ersten Aufbauarbeiten, am Freitag folgen die restlichen Vorbereitungen. Die ersten Gäste werden am Nachmittag erwartet. Am bewährten Grundkonzept wollen die Organisatoren festhalten. Dazu gehören unter anderem die attraktiven Preisgelder und die Finals. „Wir sind unserem Konzept treu geblieben, das hat sich ja auch bewährt“, sagt Gröger. Schließlich würden die Vereine gerne wieder nach Fulda kommen.

Für die Teilnehmer steht neben dem Schwimmbad auch die komplette Ferdinand-Braun-Halle nebenan zur Verfügung. Auch für die Verpflegung ist gesorgt. Ein Caterer kümmert sich um das Angebot vor Ort. Auch digital wollen die Wasserfreunde ihre Gäste auf dem Laufenden halten. Der WhatsApp-Kanal des Dompfaff-Pokals wird erneut genutzt und soll möglicherweise nicht nur Informationen, sondern auch Bildmaterial liefern. Zusätzlich ist ein Livestream über die Internetseite der Wasserfreunde geplant. „Das ist ein bisschen eine Herausforderung und ein Pilotprojekt“, sagt Gröger. Die Zeiten sollen online direkt nach den Rennen abrufbar sein. „Es läuft insgesamt alles sehr gut, wir sind guter Dinge“, freut sich die Zweite Vorsitzende der Wasserfreunde. 

Dompfaff-Pokal als Vorgeschmack auf Para-Event

Für die Wasserfreunde ist der Dompfaff-Pokal in diesem Jahr allerdings nicht der einzige große Wettkampf. Bereits im kommenden Monat steht mit den deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Para-Schwimmer vom 13. bis 15. November ein weiterer Höhepunkt in Fulda an. Auch am Wochenende werden deshalb bereits mehrere Vereine mit Para-Sportlern vertreten sein. Für einige von ihnen ist der Wettkampf zugleich eine gute Gelegenheit, sich einen Eindruck von den örtlichen Gegebenheiten zu verschaffen: „Da werden einige dabei sein, die schon einmal das Becken und die Atmosphäre kennenlernen wollen“, erklärt Gröger. Damit ist der Dompfaff-Pokal für die Wasserfreunde nicht nur ein sportlicher Höhepunkt an diesem Wochenende, sondern auch eine Art Auftakt für das nächste große Schwimmereignis in Fulda.