Eishockey 04.11.2026

WM in Deutschland: Auch Strauss prüft Sponsoring-Rückzug

Biebergemünd (pf/pm) – Derzeit gibt es Drohungen diverser Top-Nationen, die Eishockey-WM 2027 – ausgerechnet in Deutschland – zu boykottieren. Grund dafür ist ein Urteil des Sportgerichtshofs, nach dem die russische Mannschaft teilnehmen könnte.

Foto: Marvin Ibo Guengoer

Mehrere Nationen wie Finnland oder Schweden wollen nicht gegen Russland antreten, stünden aber für die übrigen Partien zur Verfügung, heißt es. Auch andere Verbände teilen aktuell solche Überlegungen. Ebenso lehne der Deutsche Eishockey-Bund die Wiederzulassung Russlands ab und erwägt sogar, die Gastgeberrolle für die WM abzugeben.

Zur aktuellen Entwicklung der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 nimmt nun auch Henning Strauss, CEO und Markenchef von STRAUSS, Stellung: „Wir sind seit vielen Jahren Partner der Eishockey-WM und schätzen die Zusammenarbeit mit der IIHF. Sollte die Nationalmannschaft Russlands infolge des CAS-Urteils an der WM 2027 in Deutschland teilnehmen, werden wir auf jegliche Logopräsenz im Umfeld des Turniers verzichten. Einen Rückzug als Sponsor prüfen wir.“