Lokales FD 03.11.2026

Vortrag in Fulda: Israelbezogener Antisemitismus im Fokus

Fulda (pm/pf) – Der israelbezogene Antisemitismus gilt heute als die weltweit vorherrschende Form des Judenhasses, die als strömungsübergreifende Ideologie sowohl die radikale Rechte, die antiimperialistische und postkoloniale Linke als auch den Islamismus und weite Teile der gesellschaftlichen Mitte verbindet. Insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 hat die Anzahl israelfeindlicher Vorfälle und Äußerungen auch in Deutschland massiv zugenommen. Um diese Entwicklung zu beleuchten, lädt der Verein Panama Kultur e.V. am Donnerstag, den 5. November 2026, um 18.30 Uhr zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion in das Kanzlerpalais in Fulda ein.

Als Referent des Abends konnte Andreas Stahl gewonnen werden, der die Zentrale Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen leitet. Der langjährige Akteur der politischen Bildung und Mitherausgeber mehrerer Fachbücher wird einen Einblick in die grundlegenden Motive des israelbezogenen Antisemitismus geben. Dabei geht er auf aktuelle Beispiele ein und gleicht in dieser Weltanschauung verbreitete Mythen und Legenden bezüglich des arabisch-israelischen Konflikts mit der Realität ab.

Die Moderation des Abends, der im Kanzlerpalais Unterm Heilig Kreuz 1 stattfindet, übernimmt Lukas Larbig. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Gefördert wird der Abend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Ein wichtiger Hinweis des Veranstalters besagt, dass die Veröffentlichung keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA darstellt und die Autorinnen und Autoren die Verantwortung für die inhaltlichen Aussagen tragen.