Duft von gebrannten Mandeln, Bratwürstchen oder Popcorn lag in der Luft – und wenn all das in die Nase dringt, ist entweder Weihnachten, oder Runkelrübenfest in Schlitz: Alle zwei Jahre lädt die Stadt ein, um beim Fest dabei zu sein. Jung und Alt versammelten sich am Hahnekiez, um gemeinsam bei einem abwechslungsreichen Programm einen geselligen Abend in schönem Ambiente zu verbringen.
„Zusammen mit vielen Helfern und vielen Ehrenamtlichen konnten ganz viele Runkeln geschnitzt werden“, sagte Bürgermeister Heiko Siemon. Einige der „Runkelkuhdzen“ standen in Reih und Glied auf der Bühne aufgestellt, denn zur Tradition gehöre auch der „Schlitzer Runkel Award“ für die kunstvollste geschnitzte Rübe. Dabei ging der dritte Platz, das Schlitzer Überraschungspaket, an Milena Heflick mit einer Rübe, in die das Schlitzer Wappen geschnitzt war. Der zweite Platz ging an Sabine Korn, die einen Gutschein für ein Jahr freien Eintritt ins Schlitzer Freibad bekam. Sie überzeugte mit einem kleinen Rüben-Gefängnis, in das ein Skelett eingebaut war. Der erste Platz – mit einer Rübe, in die die Grinsekatze geschnitzt wurde, ging an Patrick Long.
Den musikalischen Auftakt machten die Schwarzbachtaler, bevor später am Abend „Jenny and the Gang“ mit bekannten Klassikern aus Hip-Hop, Pop, Rap und Rock die Besucher zum Feiern brachten und für eine ausgelassene Stimmung sorgten.
