Handball 01.11.2026

Männer – TVH macht zu viele technische Fehler – Großenlüder müht sich

Osthessen (pf) – Das Hammer-Programm in der Handball-Regionalliga sorgte am Samstag für die nächst Niederlage des TV Hersfeld: Der Aufsteiger unterlag im Heimspiel dem Topteam Offenbach-Bürgel mit 29:34 (16:21). In der Oberliga Nord reichte der HSG Großenlüder/Hainzell wiederum am Sonntag eine durchwachsene Offensiv-Leistung für einen Erfolg über Lohfelden/Vollmarshausen, während der TV Flieden im Süden spielfrei hatte.

Archivfoto: Chrsitine Görlich

Regionalliga

TV Hersfeld – Offenbach-Bürgel 29:34 (16:21)

Es setzte schon die fünfte Niederlage hintereinander für den Aufsteiger aus der Festspielstadt. Mit Offenbach-Bürgel stand das Team von Trainer Michael Stock aber auch einer Spitzenmannschaft gegenüber. „Man ha schon gemerkt, dass sie wahnsinnig eingespielt sind und den Ball sehr gut laufen lassen“, so Stock: „Im Eins-gegen-eins war das unfassbar stark. Das Spiel war insgesamt sehr intensiv, aber wir haben es auch über weite Strecken gut gemacht“, sagte der Hersfelder Coach. Knackpunkt waren derweil die technischen Fehler, die den Gastgeber ins Hintertreffen brachten. Insgesamt elf zählte Stock über das gesamte Spiel, dazu bemängelte er die Konsequenz beim ein oder anderen Abschluss, und so manchen Pfiff gegen sein Team. „Letztlich waren unsere Fehler aber zu viel – so ist es schwer, ein Spiel gegen eine Topmannschaft zu gewinnen“. Die Hersfelder gaben sich aber auch zum Ende hin nicht geschlagen und gestalteten das Ergebnis nochmal etwas enger. „Wir sind nicht untergegangen, haben mitgespielt und nicht aufgehört – auch wenn der Gegner durchgewechselt hat“. An den vergangenen vier Spieltagen hatte der TV Hersfeld nun vier Teams gespielt, die aktuell in den Top Fünf der Tabelle stehen. Daher relativierte Stock die anhaltende Negativserie: „Bis Weihnachten kommen noch einige Gegner, die im Mittelfeld liegen. Wir müssen uns den Mund abwischen, alles nullen, weitermachen und jetzt unsere Punkte holen“.

TV Hersfeld: Sauerbier, Rehberg (3), Bachus, Hasselbach (3), Ley (3), Voß, Hüter (4), Kürten, Wiegel (2), F. Reinhardt (6), L. Reinhardt (8), Kümmel, Thole, Mudrak.

 

Oberliga Nord

Großenlüder/Hainzell – Lohfelden/Vollmarshausen 35:32 (17:13)

Die HSG Großenlüder/Hainzell bleibt in Form, machte es aber diesmal im Vergleich zur Vorwoche etwas spannender, wie Trainer Sebastian Peppler am Sonntagabend anmerkte: „Bis zur 50. Minute hat der Angriff nicht so richtig funktioniert – nur Elia Sippel und Jannis Deppe hatten eine super Form. Aber ich hatte das Gefühl, dass wir nicht 100 Prozent bei der Sache waren“. Dennoch waren die Hausherren vom Start weg vorne, weil die Defensive stand und bis zur Halbzeit nur 13 Treffer zugelassen hatte. „Das war okay“, so Peppler: „Das größte Problem heute war der Angriff. Aber man muss auch sagen, dass Lohfelden das super gemacht hat“. Letztlich fruchtete eine Umstellung im Rückraum bei den Lüderern, die dann mehr die Eins-gegen-eins-Duelle suchten und diese meist gewinnen konnten. In der Abwehr behielt das Team den Zugriff und brachte den Sieg nach Hause. Es bedarf aber dennoch wohl einer Steigerung in der nächsten Woche – dann wartet das Topspiel bei der ungeschlagenen ESG Gensungen/Felsberg II.

Großenlüder/H.: Stradtmann, Sippel (8), Weinbörner (2), Bosold (5), Hartung, Wessling, May, Münker (2/1), Gaul, Malolepszy (3), Grosch, Jordan; Nechvatal (2), Deppe (8), H. Dimmerling (5).