Seit diesem Semester über 10.000 Studierende und insgesamt über 60 Studiengänge – die Hochschule hat sich über die vergangenen Jahre stetig weiterentwickelt. „Wir haben uns überlegt, wie wir diese Vielfalt zeigen können“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar bei seiner kurzen Begrüßung am Infostand auf dem Mensa-Vorplatz: „Alle acht Fachbereiche sind heute im Einsatz und wollen ihnen einen guten Eindruck geben. Es ist ein Wahnsinnsprogramm zusammengekommen.“ Khakzar dankte allen Helfern und den Kollegen der einzelnen Fachbereiche, die sich viel Mühe gegeben hätten. Anschließend führte der Hochschulpräsident persönlich eine größere Gruppe über den Campus und gab dabei Einblicke in die Entwicklung. So erzählte Khakzar beispielsweise, dass die Gebäude früher mit Buchstaben benannt waren: „Irgendwann ist uns das Alphabet ausgegangen und wir sind auf Zahlen umgestiegen.“ Insbesondere vom zentralen Platz vor der Mensa seien die unterschiedlichen Epochen der städtebaulichen Entwicklung sehr gut zu sehen. Die Tour führte unter anderem auch in die Bibliothek und die neue Sporthalle.
Zwei zentrale Anlaufstellen waren das Student Service Center und die Halle 8. Im SSC präsentierten sich alle acht Fachbereiche und gaben so den Studieninteressierten einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten an der Hochschule Fulda. In Halle 8 informierten verschiedene Forschungszentren und auch allen Studierenden und Mitarbeitenden offenstehende Anlaufstellen wie die katholische Hochschulgemeinde und der Hochschulsport über ihre Arbeit und Angebote.
In den verschiedenen Gebäuden hatten die Fachbereiche dann Seminarräume, Labore und Hörsäle geöffnet. VR-Brillen aufsetzen, den Edag City Bot oder einen selbstgebauten Prototypen eines KI-Robotes in Aktion erleben, einmal selbst im Fernsehstudio stehen, an sensorischen Tests teilnehmen, einer Studentin Feedback zu den von ihr im Rahmen ihrer Bachelorarbeit entwickelten Brownie geben, sich selbst ans Mikroskop setzen, Lebensmittel und die benötigten Aktivitäten, um die damit aufgenommene Energie wieder zu verbrauchen, im wahrsten Sinne des Wortes in die Waage bringen, am Modell die Lage des Babys im Bauch ertasten und noch vieles mehr – auf dem Campus gab es jede Menge zu entdecken. Hinzu kamen kurze Vorlesungen, Auftritte des Hochschulsports beispielsweise der Akrobatik-Gruppe, und kreative Ideen wie zum Beispiel eine Aktion der Fachbereichs Oecotrophologie, bei der unter dem Titel „Höhle der LOEwen“ Lehrende ihr Fachgebiet ähnlich wie in der Fernsehsendung pitchten. Zum Abschluss wurde sogar ein Elternabend angeboten. Für Kinder waren zudem Spiel- und Bastelstationen aufgebaut und für das leibliche Wohl war mit den Angeboten in der Mensa und dem Café Chaos sowie mehreren Ständen und Foodtrucks, an denen beispielsweise Crêpes, Bratwurst, Döner, Churros und Pizza angeboten wurden, auch bestens gesorgt.
