Angetreten zur Demonstration der Katame-no-kata – Demonstration der Bodentechnikprinzipien bestehend aus jeweils fünf Haltegriffen, fünf Würge- und fünf Hebeltechniken – müssen in vorgegebener Art und Weise sowie Reihenfolge einem fünfköpfigen Wertungskommission präsentiert werden. Die Wertung erfolgt nach Punkten. Der Wettkampf diente den beiden Judoka als Standortbestimmung vor der Prüfung zum nächsten Meistergrad im November – denn schon seit Februar bereiten sie sich auf die Prüfung zum 3. Dan vor.
Zu Kata
Eine Judo-Kata ist eine traditionelle, festgelegte Abfolge von Techniken, die den Kern und die Prinzipien des Judo formal demonstriert. Diese kann sich wie eine sorgfältig choreografierte Kür, beispielsweise im Eiskunstlauf, vorgestellt werden.
Merkmale im Überblick:
Festgelegter Ablauf: Jede Bewegung, jeder Angriff und jede Verteidigung sind exakt vorgeschrieben.
Zwei Rollen: Sie wird fast immer zu zweit gelaufen – es gibt den Angreifer (Uke) und den Verteidiger (Tori).
Prinzipienlehre: Sie dient dazu, die perfekte Form, das richtige Timing, Gleichgewichtsbrechung und maximale Effizienz ohne Verletzungsrisiko zu üben.
Prüfungs- und Wettkampfform: Katas sind ein zentraler Bestandteil von Gürtelprüfungen (insbesondere für den Schwarzgurt) und werden auch als eigene Disziplin auf Wettkämpfen präsentiert.
