Kein Hessenligist, dafür aber zwei Verbandsligisten tummeln sich noch mit den Regionalligisten und Drittligist Wehen Wiesbaden im Feld. Die vermeintlich einfachsten Lose zogen der FSV Frankfurt und Wehen Wiesbaden. Die letzte Paarung, die in der Auslosung übrig geblieben war, war Kassel gegen Fulda – und die SGB hoffte vergebens auf ein Heimspiel, denn die Löwen wurden zuerst gezogen.
Danach wurde der weitere Turnierbaum gelost: Auf den Sieger des Nord-Ost-Hessen-Vergleichs wartet im Halbfinale der FSV Frankfurt oder Verbandsligist SC Waldgirmes – erneut auswärts aus Fuldaer Sicht. Sollte es die SG Barockstadt ins Finale schaffen, wäre dort eine Neuauflage gegen Wiesbaden möglich, aber auch ein Duell mit dem OFC, Steinbach Haiger oder RW Darmstadt. Spannend war die Heimrechtvergabe – denn in dieser Saison findet das Endspiel nicht an einem vorher festgelegten Ort statt. Gelost als mögliche Heimteams wurde dann die genannte Gruppe um Darmstadt, Wiesbaden, Offenbach oder Steinbach Haiger auf der anderen Seite des Turnierbaumes. Also auf dem Papier erstmal kein „Finale dahoam“ für die SGB - außer, es gibt das Wiedersehen mit dem SV Wehen Wiesbaden. Dann würde Barockstadt als unterklassiges Team das Heimspiel bekommen.
Pokalspielleiter Matthias Schmelz entschuldigte sich vorab noch für die Terminierung – kurz vor dem Regionalliga-Spieltag am Samstag: „Terminfindung im Ehrenamt ist nicht immer so einfach. Wir haben die Gunst der Stunde genutzt heute, und das mit der Verbandsvorstandssitzung kombiniert – und vielleicht gibt es ja in den Stadien heute damit noch etwas zu reden“. Das gab es in Kassel auf jeden Fall.
Hessenpokal 2026/27
Viertelfinale
SC Waldgirmes – FSV Frankfurt
TSV Steinbach Haiger – Kickers Offenbach
SKV Rot-Weiß Darmstadt – SV Wehen Wiesbaden.
KSV Hessen Kassel – SG Barockstadt
Halbfinale
Sieger VF 1 – Sieger VF 4
Sieger VF 2 – Sieger VF 3
Finale
Sieger HF 2 – Sieger HF 1
