Fußball 05.11.2026

Hessenliga – Hünfeld unter Druck: Flutlichtspiel soll die Wende bringen

Hünfeld (sim) – Die Enttäuschung über das 0:4 gegen Eintracht Stadtallendorf saß beim Hünfelder SV auch zu Wochenbeginn noch tief. Doch viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht: Bereits am Freitagabend (19.15 Uhr) wartet mit dem FC Bayern Alzenau die nächste Aufgabe in der Fußball-Hessenliga. Dort wird nicht nur um wichtige Punkte gespielt, sondern auch die neue Flutlichtanlage am Hauptplatz eingeweiht. HSV-Trainer Benjamin Fuß will den besonderen Rahmen nutzen, um mit seiner Mannschaft eine Reaktion zu zeigen.

Foto: Christine Görlich

„Natürlich war es enttäuschend. Die Jungs waren auch Anfang der Woche enttäuscht. Das Ergebnis hat unsere Leistung nicht widergespiegelt“, sagt Fuß rückblickend. Zwar habe seine Mannschaft die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung nicht für sich bekommen, der Trainer richtet den Blick aber vor allem auf die eigenen Fehler. „Wir können nur das verbessern, was wir beeinflussen können. Die ersten beiden Tore sind zu leicht gefallen.“ Genau dort müsse der Hebel angesetzt werden. „Jetzt geht der Blick nach vorne.“

Mit dem FC Bayern Alzenau wartet allerdings ein Gegner, der zuletzt wieder in die Spur gefunden hat. „Alzenau war durch seine Qualität am Anfang weiter oben anzusiedeln. Nach dem Trainerwechsel verlieren sie nur noch wenige Spiele“, ordnet Fuß die Gastgeber ein. Der HSV wisse um die Qualität des Gegners, müsse sich aber keineswegs verstecken. „Wir wissen, was auf uns zukommt, aber wir wissen auch, was wir können. Wir brauchen die Basics, um erfolgreich zu sein. Dann können wir auf einem geilen Platz in Alzenau unter Flutlicht ein gutes Spiel machen. Wichtig wird sein, wie wir auftreten.“

Personell bleibt die Situation beim HSV zunächst angespannt. Max Vogler ist wieder ins Training eingestiegen, ansonsten zeichnen sich keine größeren Veränderungen im Kader ab. Fuß sieht darin aber keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir alle brauchen – und das ist jetzt der Fall. Jeder muss etwas mehr Verantwortung übernehmen. Jammern bringt nichts, wir sind auch so gut genug.“