Für Johannesberg war der Erfolg enorm wichtig. Nach zuletzt guten Ansätzen fehlten der Mannschaft von Trainer Zeljko Karamatic noch die Punkte. „Wir sind gut reingekommen und haben dann auch verdient 2:0 geführt“, sagte der Coach. Butsch traf in der 17. und 29. Minute und verschaffte den Gästen eine vermeintlich komfortable Ausgangslage. Doch Dittlofrod/Körnbach meldete sich zurück: Kapitän Levin Baumgart verkürzte nur vier Minuten nach dem zweiten Gegentreffer auf 1:2 (33.).
Damit war die Partie wieder offen. Johannesberg musste nach eigenen Fehlern noch einmal zittern, konnte sich aber auch auf Torhüter Felix Rüger verlassen. „Wir hatten dann auch etwas Glück und Felix hat gut gehalten“, erklärte Karamatic. In der 74. Minute sorgte Dositej Novakovic schließlich mit dem Treffer zum 3:1 für die Entscheidung. „Danach hatten wir alles im Griff“, so der Johannesberger Trainer.
Mit dem Dreier verschafft sich die SGJ im Tabellenkeller etwas Luft und hat nun 16 Punkte auf dem Konto. Karamatic sah seine Mannschaft auch in den vergangenen Wochen auf einem guten Weg: „Wir haben alle drei Spiele mit einer guten Einstellung gespielt. Vorher haben die Punkte gefehlt und heute war wichtig, dass wir nicht den Anschluss verlieren. Jetzt haben wir das geschafft.“ Der Blick gehe nun wieder nach vorne und auf die nächste Partie.
Bei Dittlofrod/Körnbach sitzt die Enttäuschung dagegen tief. Kapitän Levin Baumgart sah ein ausgeglichenes Spiel, in dem seine Mannschaft durchaus Möglichkeiten hatte. „Wir hatten ein Plus an hundertprozentigen Chancen, die wir nicht genutzt haben.“ Die Niederlage macht die Situation für das Schlusslicht nicht einfacher. „Jetzt wird es eklig für uns. Die Köpfe sind gerade natürlich unten.“ Aufgeben sei für Baumgart dennoch keine Option: „Wir werden nicht aufhören, egal, wie es aussieht. Wir werden nicht aufgeben.“ In den kommenden Spielen müsse die SGDK versuchen, noch einen überraschenden Dreier zu holen, um den Anschluss nicht komplett zu verlieren.
