Der gebürtige Slowake und Kapuzinerpater leitet seit seiner Ernennung und Bischofsweihe im Jahr 2015 das Bistum Reykjavík, das die gesamte Insel Island umfasst. Damit steht er einer katholischen Kirche vor, die in einem überwiegend evangelisch geprägten Land eine besondere Diasporasituation erlebt. Gemeinsam mit Stadtpfarrer Stefan Buß wird Bischof Tencer den Gottesdienst feiern. Dabei soll insbesondere die Situation der katholischen Christinnen und Christen in Island in den Blick genommen werden. Wie leben und glauben Menschen ihren katholischen Glauben in einem Land, in dem sie einer vergleichsweise kleinen Minderheit angehören? Welche Herausforderungen, aber auch welche Chancen ergeben sich daraus für das kirchliche Leben?
Der Gottesdienst bietet die Gelegenheit, einen unmittelbaren Einblick in die Lebenswirklichkeit der Kirche in Island zu erhalten und zugleich ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität mit den katholischen Gemeinden in der Diaspora zu setzen. Ganz im Sinne des Bonifatiuswerkes soll deutlich werden: Katholisch sein verbindet Menschen über Ländergrenzen hinweg – auch dort, wo Christinnen und Christen in der Minderheit leben. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es die Möglichkeit mit Bischof Tencer ins Gespräch zu kommen im Eingangsbereich der Stadtpfarrkirche.
