Und Fliedens Trainer Holger Hölzinger nahm es lediglich zur Kenntnis, dass seine Mannschaft die zweite Halbzeit gewinnen konnte. Vielmehr war er in Gedanken noch bei der ersten Hälfte, in der der TV Flieden nur fünf Treffer erzielte und sich vom Gegner an die Wand spielen ließ. „Wenn so eine Leistung zustande kommt, gerade nach letzter Woche, dann muss man als Trainer selbstkritisch sein. Dann habe ich die Mannschaft nicht erreicht oder die falschen Worte gewählt“.
Der Trainer wolle sich „sammeln und Gedanken machen“, und nahm sein Team nach der deutlichen Niederlage erstmal aus der Schusslinie: „Die Fehleranalyse beginnt bei mir“. Was das bedeute, ließ Hölzinger offen, jedenfalls werde er die Geschehnisse verarbeiten und dann eine Entscheidung treffen. Die Fliedener Handballerinnen stehen weiterhin mit nur einem Punkt am Tabellenende, kommende Woche muss der Aufsteige bei Haibach/Glattbach in Unterfranken antreten.
TV Flieden: Hilb (1), Fiedler (1), Flauger (4), T. Bagus (1), Kleinhenz, Reichenauer, Hölzinger (9/9), Yasar (3), Pappert, C. Bagus, Lomb, Lindinger, Lehmann (3).
