Bei den Senatswahlen konnten die Demokraten unter anderem mehrere Mandate gewinnen, die zuvor lange in Republikaner-Hand waren, zum Beispiel in Texas oder Kansas. Nach aktuellem Stand kommen die Demokraten wohl auf 53 der 100 Sitze, dabei sind zwei parteilose Senatoren miteingerechnet, die mit den Demokraten verbündet sind.
Auch im Repräsentantenhaus nahmen die Demokraten den Republikanern die Mehrheit ab. Sie holten mindestens 223 der 435 Sitze – die Mehrheit wäre mit 218 Sitzen erreicht. Nach Schätzungen von US-Medien könnten die Demokraten auf rund 255 Sitze kommen. Die Vertreter des US-Repräsentantenhaus können Untersuchungsausschüsse starten und Gesetzvorhaben der Regierung blockieren. Präsident Trump hatte das in Vergangenheit durch den Erlass von Dekreten bereits oft umgangen.
