Leichtathletik 19.05.2026

Werfertage in Halle – Bischof sammelt Erfahrungen im Umfeld der Stars

Halle (Saale) (pm/jah) – Die 51. Halplus Werfertage 2026 im Sportzentrum Brandberge in Halle (Saale) haben am 16. und 17. Mai 2026 ihrem Ruf als eines der weltweit besten Spezialmeetings für Wurfdisziplinen alle Ehre gemacht. Das Event gilt traditionell als das große „Familientreffen“ der internationalen Wurfszene und diente auch in diesem Jahr als hochkarätiger Startschuss in die Freiluftsaison – mit dabei war auch Edda Bischof vom Hünfelder SV.

Fotos: Hünfelder SV

Angeboten werden bei den Werfertagen alle klassischen Disziplinen – Kugelstoßen, Diskuswurf, Hammerwurf und Speerwurf – gestaffelt von den Altersklassen U16 bis hin zu den Erwachsenen. Das Meeting selbst hat zwei Kernschwerpunkte: Der Samstag steht im Zeichen der etablierten Elite, der Sonntag gehört traditionell den Stars von morgen. Das Meeting ist offizieller Teil der World Athletics Continental Tour (Kategorie Bronze) und damit hochrelevant für die Jagd nach Weltranglistenpunkten und internationalen Normen. Das Event zog in diesem Jahr über 500 Spitzenathleten, Olympia- und WM-Kandidaten sowie aufstrebende Junioren aus rund 40 Nationen nach Sachsen-Anhalt.

Edda Bischof sammelt Eindrücke und Erfahrungen

Unter den Athleten war vom Hünfelder SV auch Edda Bischof mit am Start. Die aufstrebende Athletin sollte in Halle erste Eindrücke und Erfahrungen bei einem so hochklassigen Meeting erfahren.

Am Samstag stand zunächst Zuschauen auf dem Programm – die Profis überzeugten teilweise mit beeindrucken Leistungen, Katharina Maisch (LV 90 Erzgebirge) schnappte sich beispielsweise den Sieg im Kugelstoßen mit 19,03 Metern und knackte damit die „magische“ 19-Meter-Marke.

Am Sonntag ging es für Bischof dann selbst um Punkte, um 9 Uhr stand zunächst das Kugelstoßen an, unter anderem mit internationalen Athletinnen aus Ungarn, Tschechien, Portugal, Dänemark und Schweden – die Hünfelder Athletin erreichte mit 13,45 Metern am Ende einen respektablen zehnten Platz. Wenig später folgte noch der Diskuswurf, wo es für Bischof, inklusive neuer Bestleistung von 37,61 Metern, zu Platz 13 reichte.