„Heute ist ein schöner Tag“, freute sich Sebastian Vollmar unmittelbar nach dem Abpfiff: „Das war einfach eine super Leistung, die Jungs haben herausragend gespielt und super gekämpft.“ Das war aus SVH-Sicht auch bitter nötig, denn die Rhöner mussten nach einer Viertelstunde bereits den Platzverweis gegen Benjamin Ochs aufgrund einer Notbremse hinnehmen – durch einen verwandelten Foulelfmeter von Yannik Bleuel stand es da zwar schon 1:0 für die Gäste, in Überzahl ließ der Ausgleich von Klei/Hun/Doh aber nicht lange auf sich warten: Louis Blumenstein stellte die Uhren wieder auf null (24.).
Der SVH hatte jedoch die perfekte Antwort parat – und das in Person von Fabio Ruppert, der zu diesem Zeitpunkt eigentlich gar nicht auf dem Platz hätte stehen sollen: Weil Lukas Budenz angeschlagen ausgewechselt werden musste, kam Ruppert bereits kurz vor dem Ausgleich ins Spiel. „Er sollte eigentlich gar nicht so viel spielen, weil er selbst zuletzt mit Magen-Darm zu kämpfen hatte“, erläuterte Vollmar über den Matchwinner. Ruppert biss aber auf die Zähne und zog durch – genau wie der Rest des Teams: Der SVH kämpfte bis zum Schlusspfiff und verteidigte die knappe Führung mit Mann und Maus.
„Gerade am Ende sind uns die Dinger wirklich um die Ohren geflogen“, atmete Vollmar nach dem vierten Saisonsieg einmal tief durch: „Nicht zuletzt durch die Rote Karte war der Gegner überlegen, darüber müssen wir nicht reden. Kleinalmerode hatte zwischenzeitlich wahrscheinlich 80 Prozent Ballbesitz, wir hatten am Ende aber das Glück des Tüchtigen. Heute war mal ein Tag, wo es für uns lief.“
Klei./Hu./Do.: Ullrich, Leidig, Löser, Ott, Baldauf, Swinarski, Merle, Blumenstein, Lorenzoni, Demus, Herdt (Brethauer, Jank, Sawizki, Wagner, Gossmann)
Hofbieber: Schneider; Müller, Stappen, Ochs, Budenz, Fischer, Haas, Krieger, Brehler, Hosenfeld, Bleuel (Ruppert, Steinbach)
Schiedsrichter: Fabrice Jordan (Diemeltal)
Tore: 0:1 Yannik Bleuel (12., Foulelfmeter), 1:1 Louis Blumenstein (24.), 1:2 Fabio Ruppert (32.)
Zuschauer: 120
Rote Karte: Benjamin Ochs (Hofbieber, 15.) wegen Notbremse
