Denn in der Gruppenliga will die SG Johannesberg wieder angreifen, und kann dafür auf die Dienste von Andre Wohnig bauen: „Der Trainer bleibt. Wir wollten ja trotz der Situation in der Liga schon an die Zukunft denken, und sind froh, dass er uns in dieser Lage weitergeholfen hat“, sagt SGJ-Vorstand Lothar Plappert. Nahezu aussichtslos war der Klassenkampf schon zur Winterpause, als Wohnig kam, doch die Vereinsführung bescheinigt dem Coach ein „angenehmes Arbeitsverhältnis“, das nun weitergeführt werden soll.
Zumindest gelang der SGJ vor Kurzem der langersehnte erste Sieg – und das gar gegen Tabellenführer Hessen Kassel II. Nach der Sensation gab es Derbyniederlagen in Eichenzell und Eiterfeld, nun warten noch Hofbieber, die Barockstadt-U23, Flieden und Bad Soden auf die SGJ. Das Heimspiel am Mittwoch (18.30 Uhr) gegen Mitabsteiger Hofbieber liegt dabei etwas unglücklich, da unter anderem parallel im Stadion der Stadt Fulda das Pokalspiel Borussia gegen Flieden steigt. Hier schließt sich aber der Kreis: Kommende Woche Mittwoch, am 13. Mai, findet das Kreispokalfinale in Johannesberg statt, der Sieger trifft auf den SV Neuhof. Die SGJ ist im Rahmen ihres Jubiläumsjahres Ausrichter. Der Platz ist aber in gutem Zustand – und hielt auch das Football-Spiel der Fulda Saints vergangene Woche locker aus, zumal es trocken war. Bei den Fußballern aus Johannesberg geht der Blick wiederum längst in Richtung Gruppenliga, und Plappert macht klar: „Es werden Spieler gehen, aber auch neue kommen. Da gibt es noch nichts Konkretes, aber wir sind in guten Gesprächen und werden eine vernünftige Mannschaft in der Gruppenliga stellen“.
