„Wir sind eigentlich gut ins Spiel gestartet und haben in der ersten Hälfte der Partie gut mitgehalten“, erläuterte FT-Coach Daniel Gallus: „Es stand lange nur 0:1, in der zweiten Spielhälfte ist uns dann aber ein bisschen die Luft ausgegangen. Frankfurt hat da deutlich besser ins Spiel gefunden, sie haben wesentlich besser geschlagen als wir. Wir haben das in der Offensive verloren.“ Nach dem lange knappen Spielverlauf steigerten sich die Gäste aus der Bankenmetropole und sorgten am Ende für klare Verhältnisse – vielleicht etwas zu klar: „Am Ende ist das wahrscheinlich etwas deutlicher, als es der Spielverlauf hergegeben hat. Defensiv war das wirklich gut von uns, da kann man sich nicht beschweren. Das stimmt uns optimistisch für die weiteren Spiele“, betonte Gallus: „Wir haben uns gut geschlagen für das erste Spiel. Am Ende war es vom Verlauf her ein bisschen ärgerlich, insgesamt aber eine gute Teamleistung. Wir wissen, dass wir offensiv nochmal etwas drauflegen müssen. Vielleicht war da noch ein wenig Rost aus dem Winter vorhanden.“
Vor dem Saisonstart war bei den Fuldaer Baseballern unklar, wie die Gegner in der diesjährigen Verbandsliga-Saison einzuschätzen sind – der Klassenerhalt war das vorrangige Ziel. Nach den ersten Partien zeichnen sich nun aber die ersten Titelkandidaten ab – zu denen auch Frankfurt gehören wird, wie Gallus vermutet: „Sie gehören wahrscheinlich zu den zwei stärksten Mannschaften der Liga, entsprechend können wir uns auch eigentlich nicht beschweren“, erklärte der Fuldaer Trainer, der neben 1860 die Main-Taunus Redwings ganz oben auf dem Zettel hat. Für die Blackhorses geht es nach der Auftaktniederlage bereits am kommenden Samstag weiter, dann steht das nächste Heimspiel auf dem Programm: Die bislang noch sieglosen Darmstadt Whipptes schlagen im Münsterfeldpark auf, gegen die Südhessen soll dann der erste Saisonsieg gelingen.
