Um eine solche Serie von Terminen durchziehen zu können, bedarf es vieler Helfer – und die standen und stehen immer in ausreichender Zahl zur Verfügung. 113 waren es am Samstag in Hünfeld – alles andere als eine kleine Zahl. An dieser Stelle galt ein dickes, dickes Dankeschön allen Helfern, ohne die es solche Veranstaltung nicht geben würde. Und im Gegensatz zum Wetter vor 1,5 Wochen gab es diesmal Sonne satt. Und damit hatten die Regenschirme von vergangener Woche gleich eine neue Funktion.
Vor vier Jahren sei es medial als „purer Wahnsinn“ auf der Rhönkampfbahn betitelt worden, mit 469 Teilnehmern seien die Veranstalter an der Grenze gewesen. Danach folgten Jahre mit 530, 486 und 494 Teilnehmern. In 2026 waren es nun 493 Athleten. Die Teilnehmerzahlen haben sich also auf hohem Niveau eingependelt. Mit der in den vergangenen Jahren gewonnenen Erfahrung und Routine war das auch wieder eine gut händelbare Athletenzahl. Und selbst eine kräftige Zeitverzögerung im Bereich der KiLa-U12 konnte durch die eingespielte Mannschaft routiniert gehändelt werden.
Unter den 494 Athleten stellte der Hünfelder SV mit 118 gemeldeten Teilnehmern das größte Kontingent.
Kinderleichtathletik macht den Anfang
Los ging es um 9.30 Uhr mit der Kinderleichtathletik – kurz KiLa. In der KiLa sind 36 Mannschaften (zehnmal U8, zwölfmal U10 und 14 Mal U12), in Summe genau so viele wie im vergangenen Jahr, an den Start gegangen. Gestartet wurde mit der KiLa U12, die KiLa U8 folgte nur 30 Minuten später und nach dem Mittag war dann die KiLa U10 dran. Daneben dann noch die angebotenen Disziplinen der klassischen Leichtathletik (Weitsprung, Kugelstoßen, Speerwurf, Hürden, Sprint, Mittelstrecke, …); es war einiges zu sehen.
Es ging quasi Schlag auf Schlag: Über 1500 Starts, 113 Helfer, rund 1500 Teilnehmer und Besucher auf der Rhönkampfbahn. Mit Fug und Recht durfte das als das größte Leichtathletik-Sportfest in Osthessen betitelt werden – und das alles an einem Tag.
Der jüngste Teilnehmer war fünf Jahre jung, der älteste Teilnehmer 90 Jahre. Alt und Jung wurden in einer Veranstaltung zusammengeführt und Breitensport mit Spitzensport verbunden. Die „Kleinen“ konnten quasi hautnah erleben, was sie als „Große“ mal erreichen können. Das war eine zusätzliche Herausforderung.
Viele Top-Leistungen
Es wurden in der KiLa sowohl Mannschaft-Kreismeister als auch KiLa-Einzelmehrkampfmeister (nur U12 und U10) ermittelt. Auch im Bereich der klassischen Leichtathletik waren Kreis-Meisterschaften implementiert. Und auch bei den „Großen“ war einiges zu sehen (ab U14). Es wurden Normen / Nebennormen für Deutsche und Süddeutsche Meisterschaften erfüllt. Und obendrauf gab es einige herausragende Leistungen und zuhauf neue persönliche Bestleistungen.
Für das Organisationsteam des Hünfelder SV und die vielen Helfer war diese Veranstaltung erneut eine große Herausforderung. Aber es war zu sehen, dass die Mannschaft solche Veranstaltungen mit inzwischen gewonnener Routine sehr gut stemmen kann. Die Zusammenarbeit hatte wieder super funktioniert, die Stimmung war Klasse, das Wetter war nicht ganz so, wie es sein sollte, … kurzum: Es hat trotz kleiner Widrigkeiten wieder allen Spaß gemacht. Der HSV und der HLV-Kreis Fulda-Hünfeld sowie alle weiteren Verantwortlichen bedanken sich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben: „Wir freuen uns schon heute auf die nächste Veranstaltung“. Und in Hünfeld geht es bald weiter: Am 29. August steigen dort die Hessischen KiLa-Mannschaftsmeisterschaften der U12.
Alle Ergebnisse gibt es hier: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Details/19400
