Zwischen Nistkästen und Baggerarbeiten
Mitten im Wald, umgeben von Vogelgezwitscher und alten Bäumen, steht heute das Artenschutzhaus zwischen Eifa und Alsfeld – ein ehemaliges Steinbruchhäuschen, das die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Idee vor dem Abriss bewahrt haben. Seit dem Gewinn des Nachhaltigkeitspreises wurde das Projekt deutlich erweitert. „Mit dem Preisgeld konnten wir unser Artenschutzhaus weiter ausbauen und neuen Lebensraum für verschiedenste Tierarten schaffen. Ohne die Unterstützung der RhönEnergie wäre das nicht möglich gewesen“, sagt Dr. Florian Meister, Pädagogischer Leiter der Wald-AG an der Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld. So wurde unter anderem der Dachboden des Hauses zu einem Sommerquartier für heimische Fledermausarten umgebaut. Außerdem entstanden Nistmöglichkeiten für Schleiereulen.
Direkt neben dem Haus nimmt bereits der geplante Tümpel Form an: Heimische Amphibien- und Reptilienarten sollen dort künftig einen Lebensraum finden. Gleichzeitig lockt das Wasser Insekten an – eine wichtige Nahrungsquelle für die Fledermäuse. Schritt für Schritt entsteht so ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tierarten. „Das Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken“, sagt Tobias Behlen von HessenForst, Förster und Revierleiter in Alsfeld. „Wir sind gespannt, was in Zukunft noch alles entsteht. An Ideen mangelt es jedenfalls nicht.“ An dem Haus wurde jetzt auch eine Plakette angebracht, die an den Gewinn des RhönEnergie Nachhaltigkeitspreises 2025 erinnert.
Jetzt für den Nachhaltigkeitspreis 2026 bewerben
Die RhönEnergie Gruppe sucht auch in diesem Jahr wieder Projekte, die sich für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz oder den Erhalt natürlicher Lebensräume einsetzen. Bewerben können sich Gruppen und Vereine, Kitas und Schulen, Ortsvereine von Verbänden sowie engagierte Einzelpersonen aus dem Netzgebiet der RhönEnergie Gruppe. Unternehmen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Die Projekte müssen im Jahr 2024 oder 2025 abgeschlossen worden sein oder aktuell noch laufen. Sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge durch Dritte sind möglich. Bewerbungsschluss ist der 22. Juni 2026.
Preisgeld und Aufmerksamkeit für engagierte Projekte
Der RhönEnergie Nachhaltigkeitspreis ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert: Platz: 5000 Euro; 2. Platz: 3000 Euro; 3. Platz: 2000 Euro
Zusätzlich profitieren die ausgezeichneten Projekte von umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit über Presse, Social Media und die Kanäle der RhönEnergie Gruppe.
So funktioniert die Bewerbung
- Die Website der RhönEnergie Gruppe besuchen:
RhönEnergie Nachhaltigkeitspreis - Über das Online-Formular ein eigenes Projekt einreichen oder ein Projekt vorschlagen.
- Eine unabhängige Jury entscheidet über die Gewinner. Bewertet werden unter anderem positive Umweltauswirkungen, innovative Ansätze, die Qualität der Umsetzung sowie der Vorbildcharakter des Projekts.
