Radsport 26.05.2026

Rhön-Radmarathon – Knapp 5400 Starter in Bimbach – Schilder geklaut

Bimbach (gü) – Es wurde wieder kräftig in die Pedale getreten – der RSC Bimbach hatte traditionell an Pfingsten zum großen Radwochenende eingeladen und 5384 Teilnehmer gingen an den Start – mehr als erwartet. Das Streckenangebot war wieder vielfältig und entsprechend fuhren von der Familie bis zum ambitionierten Hobby-Rennradfahrer alle Leistungsstufen mit und auch die Geselligkeit auf dem Festplatz kam bei strahlendem Sonnenschein nicht zu kurz.

Fotos: Christine Görlich.

Der Marathon war auch in diesem Jahr wieder schnell ausverkauft gewesen. Wurde einer der 2000 Plätze frei, weil jemand absagen musste, gab es sofort Nachrücker. Drei Strecken über 183, 214 oder 258 Kilometer, die jeweils auch mit einigen Höhenmetern gespickt waren, standen für die Marathon-Fahrer am Sonntag zur Wahl. Die übrigen 3384 Fahrer fuhren am Samstag und oder Sonntag die Rennrad-RTF-Touren, die Familientour oder die Gravel- und Mountainbike-Strecken. Ob auch für Kinder gut zu bewältigende 20 Kilometer oder ambitionierte 116 oder 159 Kilometer – für alle war etwas dabei. „Wir hatten eine sehr gute Familienbeteiligung, mehr als in den letzten Jahren“, sagte Frank Scheiber, Vorsitzender des RSC Bimbach. Insgesamt seien die Teilnehmer wieder sehr zufrieden gewesen.

Für seine Runde brauchte bei hohen Temperaturen manch einer etwas länger. Zurück im Ziel stand dann der gesellige Teil an, das Wetter lud zum Verweilen ein. „Durch die Hitze ist war wahnsinnig viel los auf dem Festplatz“, sagte Christoph Blum, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit beim RSC Bimbach: „Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich.“ Rund um das Schützenhaus gab es wieder Festivalstimmung. Bei der Bikemesse präsentierten sich wieder Hersteller von Radbekleidung, Zubehör und mehr. Die Wiese nebenan wurde wieder zum Campingplatz und am Samstagabend konnten alle, die sich für den zweiten Tag stärken wollten, bei der großen Nudelparty vorbeikommen.

Möglich wurde das große Radsportfest wieder durch das Engagement von über 200 Helfern aus dem Verein und aus dem Ort. „Das war eine sehr gute Teamleistung“, freute sich Scheiber über den Einsatz auf dem Festplatz, an den Kontroll- und Verpflegungsstationen sowie in den Fahrzeugen auf der Strecke. Auch die Sponsoren seien zufrieden gewesen. Einzig mit der Beschilderung hatte es ein Problem gegeben. Unbekannte hatten auf einem Streckenabschnitt alle Schilder abgenommen, sie tauchten später alle zusammen in einem Waldstück wieder auf. „Wir haben Anzeige erstattet“, berichtet Scheiber.

Geehrt wurden auch in diesem Jahr wieder die größten Teams. Auf den RTF-Strecken lag die Jumo mit 109 Startern vorne. Dahinter folgten die Feuerwehr Bimbach (43), die Firma Wagner aus Fulda (36), der Verein RSF 80 Petersberg (27) und das Triteam Siegerland (24). Die Sponsoren liefen außer Konkurrenz, waren aber ebenfalls stark vertreten: RhönSprudel mit 29 Teilnehmern und die Sparkasse mit 27 Teilnehmern. Beim Marathon stellte Eintracht Frankfurt mit 48 Startern das größte Team. Dahinter folgten St. Pauli (29), Alpecin (28), der RSC Riedberg (17), das Jericho Racing Team (15) und MTB Bieberstein (14).