„Es war der erwartet harte Gegner“, analysierte Jonas Heck nach dem durchaus umkämpften Auswärtsspiel in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Mainz bot dem Primus Paroli, allerdings machten sich die Fuldaer das Leben selbst schwer: Ganze vier Turnover produzierten die Saints in der ersten Hälfte, neben zwei Interceptions von Quarterback Kolton Richards leisteten sich die Gäste außerdem noch einen Fumble und scheiterten mit dem Ausspielen eines vierten Versuchs. „Sie haben die Fehler von uns teilweise forciert, allerdings haben wir offensiv auch einfach ein sehr schlechtes Footballspiel abgeliefert“, nahm Heck kein Blatt vor den Mund: „Es waren viele dumme Fehler von uns, unnötige Fehler. Am Ende können wir uns glücklich schätzen, dass das nicht bestraft wurde.“ Das hatte allerdings auch mit der Defense der Saints zu tun, die nach der Pause nur noch sechs Punkte zuließ und Mainz so nie wirklich ins Spiel finden ließ. „Die Defense hat uns über weite Strecken da rausgeboxt“, befand Heck treffend: „Die gesamte Defense hat als Unit überzeugt und den Gameplan genauso umgesetzt, wie wir uns das vorgestellt haben.“
Nach zwischenzeitlicher 12:0-Führung im ersten Durchgang kamen die Golden Eagles, vor allem durch die vermeidbaren Fehler der Fuldaer, zurück ins Spiel und gingen zwischenzeitlich sogar in Führung – die Defense zog anschließend jedoch die Zügel an und auch die Offense generierte in entscheidenden Momenten wichtige Plays. „Über einen Sieg dürfen wir uns nie beschweren, dennoch müssen wir einfach cleverer sein und smarteren Football spielen. Aus den Fehlern, vor allem in der Offense, müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen und daraus lernen“, forderte Heck, der verletzungsbedingt allerdings auch auf ein paar Starter verzichten musste – dazu musste Running Back Lukas Böcking mit einer Knieverletzung vorzeitig vom Feld. „Er hat schon am Montag einen MRT-Termin, wir hoffen einfach, dass das nichts Schlimmes ist“, betonte der Saints Head Coach abschließend.
