„Wir haben offensiv sehr gut ins Spiel gefunden“, analysierte Head Coach Jonas Heck nach dem zweiten Saisonsieg: „Das war im ersten Spiel noch nicht der Fall, diesmal aber deutlich besser.“ Die Saints drückten in der Tat vom Kickoff an aufs Gaspedal und erzielten im ersten Durchgang in jedem Drive einen Touchdown – vor allem der neue Quarterback Kolton Richards fand immer besser ins Spiel und bediente seine Anspielstationen um den starken Wide Receiver Linus Wittke mustergültig. „Er hat einen sehr guten Job gemacht“, lobte Heck.
Während die Offense sich gegen die Titans also nochmal deutlich steigerte, haperte es während der ersten beiden Vierteln auf Seiten der Saints diesmal auf der anderen Seite des Balles: Die Defense der Fuldaer fand zu Beginn nur schwerlich ins Spiel, steigerte sich aber mit fortlaufender Spieldauer. „Wir haben da in der ersten Halbzeit Zeit gebraucht, um uns einzugrooven. Nach der Pause hat die Defense aber richtig gut gespielt und die Turnover forciert“, lobte Heck. Besonders Felix Quell stach mit zwei gefangenen Interceptions heraus und erhielt vom Head Coach ein Sonderlob – genauso wie Witalij Agapov, der für das Gegnerscouting bei den Saints verantwortlich ist: „Er hat einen überragenden Job gemacht, wir waren extrem gut eingestellt auf den Gegner“, betonte Heck.
Durch den zweiten Sieg im zweiten Spiel konnten die Fuldaer die Tabellenführung vor den Bad Homburg Sentinels behaupten und grüßen so weiterhin vom Platz an der Sonne – gegen die Mainz Golden Eagles wollen Heck und Co. den ersten Platz am kommenden Sonntag verteidigen. „Das wird ein richtiger Härtetest für uns, aber die Preparations für das Spiel starten bereits jetzt“, blickt der Head Coach der Saints zuversichtlich voraus.
