„Wir haben im vergangenen Jahr den dritten Platz beim Nachbarschaftspreis von antonius gewonnen“, erläutere Organisator Benedikt Höhne. Nach einigen Überlegungen sei dabei der Wunsch aufgekommen, ein solches Stadtteilfest zu organisieren und das Preisgeld als Vorfinanzierung zu nutzen. Ungefähr ein Jahr später sei das Fest nun zustande gekommen und „wird gut besucht“, so Höhne. „Wir wollen versuchen, das einmal im Jahr hinzukriegen, falls es weiherhin gut läuft und sich erneut so viele Helfende und Organisatoren finden.“
„Wir hatten Angst, dass es regnet, aber wir haben echt Glück gehabt und das Fest wird dementsprechend auch super angenommen“, freute sich wiederum Stella Höhne. „Wir spenden zum einen an das Umweltzentrum und zum anderen an Victoria, ein dreijähriges spanisches Mädchen, zu der wir durch die Nachbarschaft einen persönlichen Bezug haben“, erklärte die Anwohnerin. Das Mädchen habe eine Krankheit, die nur zehn Menschen auf der Welt hätten, sodass die Einnahmen bei der Forschung sowie den Medikamenten helfen sollen.
Kulinarisch war durch kühle Getränken, Kaffee und Kuchen, Würstchen vom Grill, Pommes, Crêpes und Waffeln für Groß und Klein etwas dabei. Auch musikalisch wurde ein vielfältiges Programm geboten: Die Band Krawall im Morgenkreis spielte Rockmusik für Kinder, die Band Los Caóticos spanische Musik und abends startete die 90er-Party mit DJ4Life und DJ M.i.B. Mit dem Fest weihte das Fischfeld gleichzeitig ein besonderes Highlight ein: Der Künstler Ingmar Süß hat eine riesige Hauswand bunt gestaltet, die aus Richtung Frankfurter Straße zu sehen ist.
Zudem öffnete die Kita St. Sturmius ihre Türen und präsentierte sich mit einem bunten Programm und zahlreichen Aktionen für Kinder. „Normalerweise haben wir in jedem Jahr ein Sommerfest, aber durch das Straßenfest hat sich ein Tag der offenen Tür super angeboten. So können die Kinder hier spielen und die Eltern entspannt das Fest genießen“, berichtete Erzieher Gömpel.
