Das Abschlusskonzert findet um 19 Uhr öffentlich und für alle zugänglich im „Haus der Kirche – Lioba Munz“ in Fulda statt. Für das Wohnzimmerkonzert in Petersberg um 16 Uhr gibt es noch wenige Restplätze. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen gibt es auch unter www.fuldafestival.de.
Clara Reinisch, die Initiatorin des Festivals, ist in Fulda geboren und studiert derzeit in Weimar sowie in Wien. Gemeinsam mit der international renommierten Pianistin Aurelia Visovan, Professorin an der Hochschule für Musik Nürnberg, sowie der vielseitigen Geigerin Ipek Atila bringen die drei Musikerinnen ihre Erfahrungen aus großen Konzerthäusern und Festivals in ein bewusst kleines, intimes Format. Im Mittelpunkt steht dabei eine Idee, die aktueller kaum sein könnte: Musik als gemeinsames Erlebnis im direkten Miteinander. „Zusammenkommen, innig sein, heiter sein und gemeinsam im Wohnzimmer sitzen“ wird hier zum künstlerischen Konzept. Gerade die Kammermusik gewinnt in dieser unmittelbaren Nähe eine neue, persönliche Dimension und ihre ursprüngliche Bedeutung zurück.
Die Konzertreihe ist Teil des Fuldafestivals, das vom 19. bis zum 26. September an verschiedenen außergewöhnlichen Orten in Fulda stattfinden wird. Die junge Konzertreihe sucht mit Kammermusik eines international besetzten Ensembles nach neuen Perspektiven und geht an ungewöhnlichen Orten neue Wege der Musikvermittlung und Verbindung. In einer Mischung aus öffentlichen Bühnenkonzerten und Begegnungskonzerten – bei denen die Musik zu den Menschen kommt, die es selbst vielleicht nicht oder nicht mehr zu Konzerten schaffen – werden Ohren geöffnet und Musik wird für alle auf Augenhöhe fühlbar und hautnah erlebbar. Die Veranstaltung findet im Rahmen von „Ein Tag für die Musik“ statt, einem hessenweiten Aktionstag von hr2-kultur. Mit zahlreichen Konzerten und Projekten in allen Regionen des Bundeslandes macht der Hessische Rundfunk an diesem Tag die musikalische Vielfalt Hessens sichtbar.
