Unfallzahlen
Die Unfallzahlen aus dem Jahr 2025 verdeutlichen die besondere Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer. In Osthessen ereigneten sich 122 Unfälle mit Beteiligung von Fußgängern, bei denen 95 Personen verletzt wurden. Eine Person wurde hier leider tödlich verletzt. Bei Radfahrern wurden 197 Unfälle registriert, davon war eine Person tödlich verletzt, 40 schwer und 125 leicht. Pedelecs waren an 143 Unfällen beteiligt, bei denen 135 Personen zu Schaden kamen. Elektrokleinstfahrzeuge waren an 92 Unfällen beteiligt, bei denen 73 Personen verletzt wurden. Bei der Betrachtung der Unfallstatistiken der letzten Jahre ist eine steigende Tendenz der Unfallzahlen im Bereich der Pedelecs und Elektrokleinstfahrzeuge zu erkennen.
Prävention im Vordergrund
Im Rahmen der Kontrollen lag ein besonderer Schwerpunkt auf schutzwürdigen Orten wie Schulen, Kindertagesstätten und Kindergärten. Ziel war es, schwächere Verkehrsteilnehmer über bestehende Gefahren im Straßenverkehr aufzuklären und alle Verkehrsteilnehmer für ein rücksichtsvolles und regelkonformes Verhalten zu sensibilisieren. Radfahrende erhielten Hinweise zur sicheren Fahrweise, zur Nutzung auffälliger Kleidung und zum Tragen eines Fahrradhelms.
Bilanz der Kontrollwoche
Während der Kontrollwoche wurden insgesamt 552 Verkehrsteilnehmer überprüft. In etwa 122 Fällen wurden Verstöße festgestellt, unter anderem aufgrund nicht angelegter Sicherheitsgurte, unvorschriftsmäßiger Kindersicherung oder Nutzung des Handys während der Fahrt. Unter den kontrollierten Verkehrsteilnehmern waren auch 123 Radfahrer die mit ihren Fahrrädern auf einen ordnungsgemäßen Zustand überprüft wurden. Bei 25 Rädern wurden Mängel festgestellt, beispielsweise fehlende Beleuchtungseinrichtungen. Auch 131 E-Scooter-Fahrer wurden kontrolliert. Hier stellten die Beamtinnen und Beamten insgesamt 38 Verstöße fest.
Fazit
Die verstärkten Kontrollen stießen insgesamt auf positive Rückmeldungen von Eltern, Lehrern, Erziehern und Verkehrsteilnehmern. Das Polizeipräsidium Osthessen wird auch in Zukunft mit gezielten Maßnahmen die Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr weiter erhöhen.
