Lokales FD 18.05.2026

Pfingsten bringt volle Autobahnen - Auf der A7 bei Fulda drohen Staus

Berlin/Fulda (pm/sim) – Zum bevorstehenden Pfingstwochenende rechnen die Verkehrsexperten der Autobahn GmbH des Bundes mit einer der stärksten Reisewellen des Jahres. Reisende müssen sich bundesweit auf volle Autobahnen, stockenden Verkehr und lange Staus einstellen – auch in Osthessen dürfte die Lage angespannt werden.

Foto: Die Autobahn GmbH des Bundes

Besonders hoch wird das Verkehrsaufkommen erwartet, weil in Bayern und Baden-Württemberg die zweiwöchigen Pfingstferien beginnen. Hinzu kommen zahlreiche Kurzreisen über das verlängerte Wochenende.

Der erste große Belastungstest wird bereits am Freitagnachmittag (22. Mai) erwartet, wenn Berufsverkehr und Reiseverkehr aufeinandertreffen. Auch am Samstagvormittag (23. Mai) rechnen Experten weiterhin mit starkem Verkehrsaufkommen. Ruhiger dürfte es am Pfingstsonntag werden, ehe am Pfingstmontag der Rückreiseverkehr einsetzt. Da in mehreren Bundesländern auch der Dienstag schulfrei ist, könnte sich die Rückreisewelle zusätzlich entzerren.

Besonders betroffen sind laut Prognose die großen Nord-Süd-Verbindungen wie die A3, A5, A7, A8 und A9. Für Osthessen relevant: Auch auf der A7 rund um das Kirchheimer Dreieck, das Hattenbacher Dreieck sowie den Bereich Fuldaer Dreieck wird mit Verzögerungen gerechnet.

Hinzu kommen zahlreiche Baustellen. Betroffen sind unter anderem die Abschnitte zwischen dem Hattenbacher Dreieck und Hünfeld/Schlitz, zwischen dem Fuldaer Dreieck und Bad Brückenau-Volkers sowie im Bereich Melsungen und Homberg (Efze). Auch auf der A44 rund um Kassel wird mit erhöhtem Staurisiko gerechnet.

Zusätzliche Einschränkungen drohen wenige Tage später auf dem Weg in Richtung Süden: Wegen einer Demonstration wird die Brennerautobahn A13 in Österreich am Samstag, 30. Mai, zwischen 11 und 19 Uhr vollständig gesperrt. Experten rechnen dort mit massiven Rückstaus und erheblichen Auswirkungen bis nach Süddeutschland hinein.

Die Autobahn GmbH empfiehlt Reisenden, sich vor Fahrtantritt über Baustellen und Sperrungen zu informieren, ausreichend Pausen einzuplanen und bei stockendem Verkehr konsequent Rettungsgassen zu bilden.