„Wir haben unglaublich viel gutes Feedback bekommen. Die Stimmung war überragend, die Leute waren begeistert – genau das, was wir erreichen wollten“, erklärte er. Besonders erfreulich: Viele Besucher seien erstmals mit Kampfsport in Berührung gekommen. „Das ist kein klassischer Breitensport wie Fußball. Umso wichtiger ist es für uns, den Menschen diesen Sport näherzubringen – und das ist uns gelungen.“
Kämpfe auf Augenhöhe und neue Impulse
Sportlich überzeugte das Event mit zahlreichen ausgeglichenen Duellen. Viele Kämpfe gingen über die volle Distanz, zahlreiche Entscheidungen waren eng – ein Zeichen für die Qualität der Paarungen. „Es waren sehr interessante Begegnungen, vieles auf Augenhöhe. Genau das macht den Reiz aus“, so Franz. Auch neue Elemente kamen beim Publikum hervorragend an. Erstmals sorgte eine Live-Band für Stimmung in der Halle – ein Konzept, das voll aufging. Ebenso feierte ein Kyokushin-Karate-Turnier seine Premiere. „Das Feedback war durchweg positiv. Wir wollen den Karatesport damit noch bekannter machen“, betonte Franz: „Und ich denke, das war ein guter Schritt auf dem Weg dahin.“
Emotionale Momente und echte Geschichten
Ein besonderes Highlight blieben die in Kooperation mit Osthessen-Zeitung veranstalteten Casting-Kämpfe, bei denen vier Amateurkämpfer nach monatelanger Vorbereitung im Ring standen. Für Franz ein zentraler Bestandteil des Events: „Das ist uns wieder richtig gut gelungen. Diese Kämpfe bringen Emotionen, zeigen echte Entwicklung – und genau das spürt auch das Publikum.“ Die Duelle von Steffen Schäfer und Albin Keune sowie Viktor Schmidt und Dogan Kilic machten deutlich, worum es an diesem Abend auch ging: nicht nur um Siege, sondern um persönliche Geschichten, Durchhaltevermögen und Mut. Viele Zuschauer – darunter auch Familien, Kinder und sogar ganze Lehrergruppen – verfolgten die Kämpfe begeistert. „Gerade solche Rückmeldungen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Franz.
Familiäres Markenzeichen prägt das Event
Was den „Battle of Barock“ besonders macht, ist laut Franz die einzigartige Atmosphäre hinter den Kulissen. „Ob an der Kasse oder im Backstage-Bereich – überall helfen Familie und Freunde mit. Diese Unterstützung ist enorm.“ Genau dieses Gefühl übertrage sich auch auf die Veranstaltung selbst. „Viele Kämpfer, ob aus Irland, Italien oder sonst wo her, sagen uns: Es fühlt sich hier an wie eine große Familie. Das ist unser Markenzeichen – und das wollen wir uns unbedingt bewahren.“
Kleine Stellschrauben, große Entwicklung
Trotz des Erfolgs sieht sich das Organisationsteam weiterhin in einem stetigen Verbesserungsprozess. „Wir werden jedes Jahr besser. Es gibt immer Kleinigkeiten, an denen wir arbeiten – aber das sind oft interne Dinge, die das Publikum gar nicht wahrnimmt“, erklärte Franz. Der Anspruch bleibe hoch, auch wenn das Niveau bereits beachtlich sei.
Blick nach vorn: Fortsetzung folgt
Dass es weitergeht, steht bereits fest: Eine sechste Ausgabe des „Battle of Barock“ ist in Planung. Ein genauer Termin steht noch nicht, angepeilt wird erneut das Frühjahr – voraussichtlich März oder April. „Jetzt gönnen wir uns erst einmal einen Moment, um alles nachzuarbeiten“, so Franz. Auch inhaltlich gibt es klare Ziele: Die beliebten Casting-Kämpfe sollen wieder stattfinden, und auch Frauenkämpfe sollen künftig wieder Teil des Programms sein. „Dieses Jahr hat es leider nicht gepasst – einmal wegen Alters-, einmal wegen Gewichtsunterschieden. Das konnten wir so nicht verantworten. Aber wir setzen alles daran, das wieder möglich zu machen.“
Am Ende bleibt ein Kampfabend, der nicht nur durch sportliche Qualität überzeugte, sondern vor allem durch Nähe, Leidenschaft und Gemeinschaft. Oder, wie Franz es zusammenfasst: „Genau so soll es sein – ehrlicher Sport, starke Geschichten und ein Abend, der die Menschen verbindet.“
