Eigentlich sollte der Wettkampf der Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften (DJMM) um 14 Uhr beginnen. Aufgrund zweier heftiger Regenschauer während des KiLa-Vorentscheids am Vormittag verschob sich der Start allerdings um rund 45 Minuten. Auch im weiteren Verlauf blieb das Wetter eine große Herausforderung: Mehrfach öffnete der Himmel seine Schleusen, zeitweise begleitet von Blitz und Donner.
Auf dem Programm standen die Disziplinen 75-Meter-Sprint, 800-Meter-Lauf, 60-Meter-Hürden, Hochsprung, Weitsprung, Ballwurf sowie die 4x75-Meter-Staffel. Pro Einzeldisziplin durften jeweils drei Athletinnen oder Athleten antreten, hinzu kamen bis zu zwei Staffeln. Für die Mannschaftswertung zählten jeweils die zwei besten Einzelergebnisse sowie die schnellere Staffel.
Bei den Mädchen gingen gleich zwei Teams der Startgemeinschaft Hünfeld-Eichenzell-Flieden an den Start. Die erste Mannschaft belegte mit 6619 Punkten Rang zwei hinter der StG Marburg-Kirchhain (7074 Punkte). Die zweite Mannschaft erreichte mit 6212 Punkten den vierten Platz. Ebenfalls vertreten war der TV 1924 Dipperz, der mit 5804 Punkten Sechster wurde.
In der männlichen U14 erreichte die Startgemeinschaft Hünfeld-Petersberg-Hilders mit 5819 Punkten den zweiten Platz hinter der StG Marburg-Kirchhain, die auf 6465 Punkte kam.
Trotz der widrigen Bedingungen wurden zahlreiche starke Einzelleistungen erzielt. Clara Weber überzeugte unter anderem mit 1,56 Metern im Hochsprung sowie 2:35,38 Minuten über 800 Meter. Frieda Giebel sprang 4,53 Meter weit, Mara Stanzel erzielte im Ballwurf starke 42,5 Meter und Tim Kottke kam sogar auf 52,5 Meter.
Mit Blick auf das hessenweite Ranking stehen die Chancen der ersten Mädchenmannschaft der Startgemeinschaft Hünfeld-Eichenzell-Flieden auf das Hessenfinale derzeit sehr gut. Aktuell liegt das Team hinter der StG Marburg-Kirchhain auf Rang zwei der landesweiten Wertung. Auch die zweite Mannschaft sowie der TV 1924 Dipperz dürfen noch hoffen und befinden sich derzeit auf den Plätzen sieben beziehungsweise neun des Rankings.
Bei den Jungen bleibt die Situation dagegen spannend. Zwar lief laut Verantwortlichen nicht alles nach Plan und das Team hatte mit einigen personellen Handicaps zu kämpfen, dennoch könnten die erzielten 5819 Punkte für den Einzug ins Hessenfinale reichen. Im vergangenen Jahr hätte dieses Ergebnis für die Qualifikation genügt. Nun bleibt abzuwarten, wie sich die weiteren Wettkämpfe und das hessenweite Ranking entwickeln.
