Nach dem traditionellen Arbeitnehmergottesdienst versammelten sich die Teilnehmer auf dem Platz Unterm Heilig Kreuz. Von dort aus zog ein friedlicher Demonstrationszug über die Schloss- und Lindenstraße bis zum Universitätsplatz. Nach der Begrüßung durch den Kreisverbandsvorsitzenden Rolf Möller hielt Kerstin Röhrhoff, ver.di-Bezirksleiterin für Main-Kinzig-Osthessen, die zentrale Mairede. „Die Kernbotschaft ist, dass wir Gewerkschaften heute auf der Straße stehen, weil wir zum einen um gute Arbeitsbedingungen für unsere Kolleginnen und Kollegen kämpfen und weil wir den 1. Mai als Tag nutzen wollen um deutlich zu machen: Wir sind da“, so Röhrhoff.
Angesprochen auf die Teilnehmerzahl zeigte sich die Gewerkschafterin realistisch, aber optimistisch: „Man könnte immer mehr sein, aber wir sind schon einige“, ordnete Röhrhoff die Resonanz ein und ergänzte: „Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg und aktivieren unsere Leute auch.“
Auf dem Universitätsplatz präsentierten sich verschiedene Gewerkschaften mit Infoständen, die Raum für Austausch und Gespräche boten. Unter freiem Himmel sorgte das Duo „Zweiklang“ mit Livemusik für den passenden Rahmen, während auch für die Verpflegung der Besucher gesorgt war.
