Der Blick der Hünfelder geht parallel in Richtung Regionalliga: Der TSV Vellmar, der der Oberliga Nord zugeteilt wäre, steht dort knapp über dem Strich, muss aber am letzten Spieltag zur SG Bruchköbel, die auf dem ersten Abstiegsplatz steht. Sollte Vellmar dabei noch in die Abstiegszone rutschen, wäre der zwölfte Platz in der Oberliga Nord auch ein Abstiegsplatz – und dort steht der Hünfelder SV mit erst einem Pünktchen aus 21 Spielen. Das Schicksal ist längst nicht mehr in eigener Hand, doch das ist erstmal zweitrangig: Der HSV will sich von seinen Fans verabschieden und nochmal ein ordentliches Heimspiel gegen Wesertal abliefern.
Der Gegner steht auf Rang vier und gewann das Hinspiel mit zwölf Toren, sportlich geht es jedoch um nicht mehr viel. Was HSV-Coach Fabian Sauer insbesondere sehen will, ist klar: „Wir wollen eine Reaktion zeigen“. Zuletzt setzte es 45 Gegentore bei Ost-Mosheim, das soll zum Saisonabschuss keinesfalls passieren.
Der TV Hersfeld hat als Meister die Runde bereits beendet und ist in der wohlverdienten Pause, die HSG Großenlüder/Hainzell schließt die Saison am Samstag ab 17 Uhr beim VfB Bettenhausen ab und will ebenfalls noch einen Sieg einfahren.
